Ein Plädoyer für anständiges Community Management

Business & Work
re:publica 2017

Short thesis: 

Was gutes Community Management mit gesellschaftlicher Verantwortung zu tun hat? Viel mehr als wir denken. Die Unart Nutzer öffentlich vorzuführen schadet nicht nur der Glaubwürdigkeit der dahinter stehenden Institutionen, sondern führt zu einer Verstärkung der jeweiligen Filterblasen. Warum das so ist und was wir dagegen tun können, diskutieren wir nach einer kurzen thematischen Einführung mit einer illusteren Runde von Praktikern. Wir zeigen Euch, was wir alle dafür tun können, um die Diskussionskultur im Netz wieder besser zu machen.

Description: 

Eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgaben im Community Management ist der direkte Dialog mit der Community. In dieser Position ist der Community Manager gegenüber den Anspruchsgruppen der jeweiligen Marke oder Firma mit einem offiziellen Pressesprecher gleichzusetzen. Er agiert hier nicht mehr „nur“ als Hans Peter oder Lieschen Müller, sondern als offizielle Stimme einer Institution. Genau dieser Verantwortung stellen sich viele Community Manager bzw. die Unternehmen dahinter nicht. Manche aus Unwissenheit und Andere aus bewusster Ignoranz zu Gunsten von Likes und Reichweite. Doch welche Konsequenzen haben aufrührendes Clickbaiting und der „Wir führen doofe Nutzer öffentlich vor“-Stil im Community Management? Um die Auswirkungen auf die Community und sogar die Gesellschaft geht es in dieser Diskussion. 

Dabei werden wir nicht nur auf die kommunikativen und gesellschaftlichen Konsequenzen von diffamierendem Community Management eingehen, sondern aus der Erfahrung heraus berichten, welche alternative Strategien Community Manager einschlagen können, um die Kommunikationskultur auf den eigenen Präsenzen zu verbessern. 

Stage 2
Monday, May 8, 2017 - 11:00 to 12:00
German
Discussion
Everyone

Tracks

Tracks: 

Speakers

Berater Community-Management
Social-Media-Redakteur
Head of Social Media Management