re:publica Dublin

 

Unser erstes Event im Ausland ist super gelaufen: Am 20. Oktober 2016 tummelten sich mehr als 200 TeilnehmerInnen aus Irland, Deutschland und weiteren Nationen auf der re:publica Dublin. Sie sahen sich spannende Sessions auf insgesamt drei Bühnen an und diskutierten mit den 33 SpeakerInnen über die brennenden Themen der digitalen Gesellschaft.

Wir finden: Die erste re:publica im Ausland hat sich fast wie die erste re:publica in Berlin angefühlt. Es gab viel Raum für Diskussionen und einen großartigen Austausch mit der irischen Digital-Community. Schließlich ist die re:publica über das Event hinaus ein Netzwerk und auch eine Haltung.

Wir hatten drei außergewöhnliche Locations für die re:publica Dublin ausgesucht: das historische Smock Alley Theatre, das lebendige Generator Hostel und das gemütliche Merchant’s Arch Pub. Hier gab es zahlreiche Vorträge und Talk-Runden zu unter anderem Überwachung, Datenschutz, Hatespeech und FinTech.

Es war super gestern mit allen TeilnehmerInnen und SpeakerInnen, wir bedanken uns! Wir fanden es toll in Dublin und haben uns sehr über den angeregten Austausch mit der irischen Start-up-Community gefreut.

Für alle, die das Event verpasst haben, nochmal die Highlights in Wort, Bild und Ton:

  • Die Sessions im Smock Alley Theatre wurden aufgezeichnet, hört die Vorträge der SpeakerInnen im re:publica-Kanal bei Voice Republic nach.
  • Visuelle Eindrücke von der eintägigen Konferenz findet ihr in unserem Flickr-Kanal. Das Warmup vom Vorabend gibt es hier zu sehen, Fotos vom Event hier.


Zum Schluß für die StatistikerInnen unter euch die Daten und Fakten der re:publica Dublin in Kürze:

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The re:publica founders in Dublin

Teilnehmer: 200
3 Bühnen
20 Sessions und Workshops
20 JournalistInnen aus Irland und Deutschland

SpeakerInnen:
33 (18 männlich, 15 weiblich)
Aus Deutschland: 9
Aus Irland: 17
Aus anderen Ländern: 7
Neu dabei als SpeakerInnen: 23
Waren schon mal SpeakerInnen auf einer re:publica: 10

#rpDUB In The News

Auch in den Medien kam die re:publica Dublin gut an. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Lest mehr zu den Eindrücken der JournalistInnen auf unserem ersten Event außerhalb von Deutschland hier.

"Die erste Session meines Tages fand im Smock Alley Theatre statt, einer von Karlin Lillington moderierten Diskussionsrunde zwischen Menschenrechtsanwalt Daragh Murray und Internetpioneer Dennis Jennings zum Thema Datenschutz und Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Dieses faszinierende Gespräch thematisierte vor allem die technischen und rechtlichen Aspekte des Datenschutzes – ein Thema, das wir als Gesellschaft schon viel zu lange ignoriert haben. (…) Ein faszinierender Start in den Tag!"
Successful re:publica event in Dublin – Dan Griffin describes his highlights (Englisch)
Irish Tech News

“Die Republica, die wichtigste deutsche Konferenz der Internetszene, hat einen Abstecher nach Dublin gewagt. Und merkt: Die Besucher dort sind wesentlich geschäftsorientierter als in Berlin. Das Thema Datenschutz ist weniger gefragt. Noch.”
Deutscher Datenschutz trifft irische Start-up-Szene
Deutschlandradio

“Noch bevor Unternehmen wie Twitter überhaupt groß waren, fand 2007 in Berlin die erste re:publica statt. Einige Besucher der Konferenz in Dublin fühlen sich an die frühen Tage in der Kalkscheune erinnert – und ich bin sehr gespannt darauf, ob auch Dublin eine zweite Chance erhält.”
Radikalisierung und Tech-Utopien – Notizen von der re:publica in Dublin
WDR Blog Digitalistan

Die Technologie hast das Versprechen der Menschenrechte nicht eingelöst, heißt es auf der re:publica – Der digitale Kultur-Event eröffnet in Dublin mit Talks zu den Vor- und Nachteilen von Technik (Englisch)
Irish Times Online

“…die re:publica wird damit zu einem spannenden Experiment: Ist es möglich, die wichtigste Netz- und Gesellschaftskonferenz in Europa auch in Irland zu etablieren?”
Das Klassentreffen auf Klassenfahrt – die re:publica in Dublin
WDR Blog Digitalistan

Pokémon Go macht die rechtlichen Herausforderungen beim Gaming deutlich – Gesetzesänderungen beim Datenschutz könnten benötigt werden, heißt es auf der re:publica-Konferenz (Englisch)
The Irish Times

Bildnachweis: re:publica/Justin Farrelly (CC BY 2.0)