Was die Kuh meint – Sensorjournalismus. Wie Tiere und Dinge zu Reportern werden. Aufbruch in eine neue Welt des Journalismus.

Science Fiction
re:publica 2017

Kurzthese: 

Wie unsere Milch entsteht, darüber wissen wir kaum etwas. Dabei sind die Daten leicht zugänglich. Wir sammeln sie ein und füttern damit einen Textroboter. Und erzählen eine Geschichte. Drei Kühe, 30 Tage lang live.  Welche Milch wollen wir trinken? Und wie darf die Kuh, die sie erzeugt, leben, wenn der Liter Milch im Discounter nur 45 Cent kostet? SUPERKÜHE, ein bahnbrechendes Social­-Sensor­-Experiment, verleiht drei Milchkühen eine Stimme.

Beschreibung: 

Bald ist es soweit: Die erste Sensorstory startet. Drei Kühe, 30 Tage lang live.  Welche Milch wollen wir trinken? Und wie darf die Kuh, die sie erzeugt, leben, wenn der Liter Milch im Discounter nur 45 Cent kostet? SUPERKÜHE, ein bahnbrechendes Social­-Sensor­-Experiment, verleiht drei Milchkühen eine Stimme. Das Publikum kann hautnah erfahren, wie drei Milchkühe in Deutschland leben. Die Sensorstory lässt sie nicht nur miterleben, sondern gibt ihnen auch die Möglichkeit, die Erzeugung ihrer Milch zu beeinflussen. 

SUPERKÜHE ist die erste Auskopplung der Sensorstory, die erste Auskopplung der Sensorstory, die die Reporter Björn Erichsen, Jakob Vicari und Bertram Weiß zusammen mit Chapter One und dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) entwickelt haben. Ein völlig neues journalistisches Format: Sensordaten füttern einen Textroboter, der vernetzten Tieren und Dingen  um uns herum zu uns sprechen lässt. In der Session stellt Erfinder Jakob Vicari die Technologie hinter der Sensorstory vor: Die reporter.box "Maria", die Daten sammelt und dem Journalismus zur Verfügung stell und das Content-Management-System story.board, mit dem Sensorstorys komponiert werden können.

Autor Björn Erichsen liest aus dem Leben einer Kuh und erzählt, wie sich das Schreiben für einen Algorithmus anfühlt. Carolyn Braun von Chapter One gibt Einblicke in die Produktion einer Live-Reportage aus dem Kuhstall.  Das Sensorstory-System kann von jedem genutzt werden. Die Hardware ist offen. Die Software seht unter MIT Opensource-Lizenz.

Stage T
Dienstag, 9. Mai 2017 - 19:15 bis 19:45
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