#rpDUB und #rpTHE: 6 unserer Speaker im Portrait

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Cinema Theatre republica Dublin 2017

Wohin fließt das Geld innerhalb der EU und wie kann man Geldströme überwachen?
Ist für die Plattform-Politik eine neue Gesetzgebung zwischen Staat und BürgerInnen notwendig um fairere Bedingungen zu schaffen?
Wie stark ist die europäische Identität?

 

Diesen Fragen haben sich unsere SprecherInnen unter anderem sowohl in Dublin als auch in Thessaloniki gestellt. Wir möchten euch sechs unserer Speaker und unseren Partner WOMEX vorstellen, die uns zu beiden Konferenzen begleiteten und den Gedanken eines vernetzten Europas nach Dublin und Thessaloniki getragen haben.

Europäische Identitäten

Wie sich die europäische Identität im Digitalen manifestiert und wie Individuen durch das Netz enger zusammenrücken, zeigte Tanya Lokot in Stories of Protest: Identity and Networks across Europe and beyond.

Mit seinem Gesamtkunstwerk europeanpa55port hat David Blackmore ein Zeichen für Europa gesetzt: Er rief dazu auf, die eigene nationale Identität für eine europäische einzutauschen, um Widerstand gegen den aufkeimenden Nationalismus zu leisten. Er machte die Idee eines transnationalen Europas in einer Fotomontage erfahrbar. Mehr zu seinem Projekt findet ihr hier: www.europeanpa55port.com oder in unserem Interview mit ihm.

Kulturelles Erbe in Zeiten der Digitalisierung

Unser rp17 Speaker Mushon Zer-Aviv begleitete uns mit insgesamt 3 Sessions nach Dublin und Thessaloniki. Wie wir angesichts determinierender gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Faktoren unsere Freiheit behalten, zeigte er gemeinsam mit Argyro Barata. Sie führten uns in AudioSpatial Storytelling & Speculative Tourism in ein 50 Jahre in der Zukunft liegendes virtuelles Jerusalem und zeigten, wie wir mit digitalem Storytelling Fragen unserer datengesteuerten Generation aufgreifen und bearbeiten können.

Ebenso griff er die Frage auf, wie unser kulturelles Erbe in Zeiten der Digitalisierung an die nächste Generation weitergegeben wird und inwieweit politische Entscheidungen von Daten-Determinismus gesteuert und geprägt sind. Lest und seht selbst in seiner Session „The Political Tragedy of Data-Driven-Determinism".

Wie wir unsere Daten verschlüsseln und was Europa verbindet

Die amerikanische Schriftstellerin und Aktivistin Jilian C. York begleitete uns ebenso in beide Hafenstädte. Sie ist Direktorin für International Freedom of Expression an der Electronic Frontier Foundation (EFF). Inspiriert durch die Idee der CryptoParty widmete sie sich gemeinsam mit Kaustubh Srikanth in ihren Workshops Cryptolunch und I’m on a Cryptoboat! Verschlüsselungstechniken. Sie referierten über privaten Schutz im digitalen Raum und wie Kommunikation sicher verschlüsselt und geteilt werden kann.

Was Berlin, Thessaloniki und Dublin hinsichtlich der Besteuerung miteinander verbindet, erklärte Walter Palmetshofer in seiner Session „Taxation, a European Issue“.

Welche kulturellen Veränderungen Musik bringen kann, wie sich NGOs lokal engagieren um Synergien zu bündeln und Menschen auch an Orten mit geringeren politischen Freiräumen miteinander vernetzen, zeigte WOMEX im Meetup Dublin. In einer interaktiven Multimedia Story könnt ihr euch überzeugen lassen, wie Musik heute noch die Welt verändern kann.

Hier geht's zur Pageflow Story: Can Music Still Change The World?
- Eine multimedia Story von Piranha Arts (WOMEX) für re:publica  -

 

Unser Rückblick auf re:connecting EUROPE 2017

Erfahrt mehr zu unseren Sessions der #rpDUB und #rpTHE in unserem re:connecting Europe Re:view. Auf unserem Youtube-Kanal könnt ihr euch bereits die Sessions aus Dublin und Thessaloniki anschauen. Mehr Bildeindrücke findet ihr auf unserem flickr Kanal.

 

Bildnachweis:  re:publica/Vassilis Ververidis

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