Was macht eine gute Session aus?

Wir bei der re:publica wollen aktiv ungleichen gesellschaftlichen Machtverhältnissen entgegenwirken. Uns ist es daher sehr wichtig, unterschiedlichen Perspektiven Raum zu bieten, die die menschliche Vielfalt als gesellschaftliches Potenzial wertschätzen und fördern. Daher legen wir in den Sessions sehr viel Wert auf Gender Balance und hoffen auch darüber hinaus Perspektiven von Personen unterschiedlicher Herkunft, Alter, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und Menschen mit Behinderung eine Bühne zu bieten. Je nach Situation und Kontext können aber auch andere Dimensionen von Vielfalt bedeutsam sein, zum Beispiel (Aus-)Bildung, sozialer Status, Familienstand und Einkommensverhältnisse. Weiterhin wollen wir das breite demokratische Spektrum abbilden, wobei wir jedoch jegliche Inklinationen hin zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ablehnen. 

Deine Session sollte zudem durch eine klare, originelle Idee, eine gute thematische Einordnung und ein stringentes Konzept überzeugen. Sowie durch prägnante Formulierungen. Beispiel: “Wie Chirurgen in Virtual Reality schwierige Operationen trainieren” ist besser als “Virtual Reality als Trainingswerkzeug”.

Und: Wenn du ein besonderes Session-Format planst, dann erzähle uns kurz, was genau du vorhast bzw. welche Methoden du anwenden wirst. Zudem ist es natürlich toll, wenn sich deine Einreichung an unserem Motto orientiert.

Das Programm-Team, unsere Expert*innen aus den Track Teams, die deinen Beitrag bewerten, und die Teilnehmer*innen der re:publica wünschen sich fesselnde und fundierte Inhalte, die sich mit den Herausforderungen und möglichen Lösungen unserer digitalen Gesellschaft beschäftigen. Marketing Pitches, die sich als informative Sessions tarnen, haben in unserem Programm keinen Platz.

Einige gute Beispiele findest du auf der Website der re:publica 2022, die unter dem Motto "Anyway the wind blows" stand.