2016-05-08

Die bunteste, größte und zehnteste re:publica ist vorbei!

Die bunteste, größte und zehnteste re:publica ist vorbei! Wir bedanken uns bei unseren Gästen, den Helferinnen und Helfern, dem Team und unseren Sponsoren und Partnern, ohne die es keine re:publica gäbe.

In den vergangenen Tagen tauchte vereinzelt Unmut über die Kennzeichnung einzelner Partner, über ihre Produkte, Inhalte, Werbemittel oder Präsentationen während der rpTEN auf. Zudem gab es die Vermutung eines Bloggers, eine unserer Mitarbeiterinnen könne Dritten Vorteile im Programm verschafft haben, weil sie für diese vor ihrer Tätigkeit bei der re:publica gearbeitet hat.

Hierzu stellen wir fest: Transparenz und Klarheit im Umgang mit Sponsoren und Partnern liegen uns am Herzen, denn alles andere würde der re:publica und somit uns allen schaden. Unser Team besteht aus Menschen, hinter denen wir stehen. Programmentscheidungen werden zudem nicht von Einzelpersonen, sondern von einem Team getroffen, um eine Einflussnahme Einzelner weitestgehend auszuschließen. 

Als Gründerin und Gründer der re:publica bedauern wir es daher umso mehr, wenn Missverständnisse oder Unstimmigkeiten auftauchen oder gar Fehler passieren. Und wir tun dann das, was wir immer tun, wenn Kritik an uns herangetragen wird: Wir prüfen diese Kritik oder Vorwürfe, sprechen mit allen Beteiligten und reagieren, wenn nötig, mit Verbesserungen bei Planung und Organisation, um Wiederholungen zu vermeiden. Wie so oft im Leben führt nur sehr selten böse Absicht zu Unklarheiten oder Fehlern. Meist ist es eher eine Mischung aus schlecht gelaufener Kommunikation, vereinzelt fehlender Information und Hektik. Dennoch möchten wir unserem eigenen Anspruch und dem unserer Gäste in Zukunft noch gerechter werden. 

Für die kommenden Ausgaben der re:publica werden wir daher einen "Code of Conduct" für die Zusammenarbeit mit Sponsoren und Partnern entwickeln. Dieser wird unter abderem eine noch klarere Kennzeichnung von Partner-Inhalten auf allen Kanälen und eine gewissenhaftere Prüfung von Werbemitteln beinhalten. Und obwohl wir die gleichzeitige Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die re:publica und ihre Partner ohnehin ausschließen, werden wir auch diesbezüglich noch wachsamer sein. Die re:publica wächst und damit auch unsere Verantwortung, dessen sind wir uns bewusst.

Nicht nur für Journalistinnen und Journalisten und für Bloggerinnen und Blogger, sondern auch für alle anderen sind wir als Gründungsteam seit zehn Ausgaben der re:publica direkt ansprechbar. Wir sind tatsächlich froh über Hinweise und Ratschläge zu möglichen Verbesserungen, nehmen diese sehr ernst und reagieren ggf. darauf. So haben wir die re:publica angefangen, und so wollen wir sie auch weiterführen.

andreas (at) re-publica.de
johnny (at) re-publica.de
markus (at) re-publica.de
tanja (at) re-publica.de

Bildnachweis: re:publica/Jan Zappner (CC BY 2.0)