2016-01-18

Die große #rp-Revue: re:publica 2009 – SHIFT HAPPENS

Die zehnte re:publica ist der ideale Anlass, um auf die letzten neun Inkarnationen der Konferenz zu blicken. Im alten Jahr haben wir dies mit der allerersten re:publica und ihrer direkten Nachfolgerin bereits getan. Wir Blicken zurück auf die vergangenen Themen, Programm-Highlights und nachhaltige Entwicklungen.

Heute springen wir erneut ein Jahr nach vorne und blicken auf die Ereignisse und Themen des Jahres 2009 zurück. Die re:publica 2009 steht unter dem Motto SHIFT HAPPENS, dem Wandel also, und meint dabei ganz besonders den Medienwandel. Das Motto ist inspiriert durch die gleichnamigen Videos von Karl Fisch und greift die Idee des Soziologen Jeremy Rifkin auf. Mit rund 1.600 TeilnehmerInnen ist die dritte re:publica rasant gewachsen. So rasant, dass es mit der Kalkscheune, dem Friedrichstadtpalast und dem Media Center gleich drei Veranstaltungsorte in der Zeit vom 01. bis zum 03. April gibt.

Doch auch das Programm der re:publica wächst in diesem Jahr. Mit der neuen Subkonferenz re:health gibt es eine thematische Öffnung und es gibt noch weitere, zum Beispiel mit dem Partner IBM zum Thema "Social Everywhere - wie das Web 2.0 die Unternehmen erobert" und mit der Bundeszentrale für Politische Bildung zur "Politik 2.0". Auf den Bühnen tummeln sich nationale und internationale Gäste. Jimmy Wales erklärt dem Publikum die Wikipedia, moot präsentiert das damals noch wenig bekannte 4chan, Lawrence Lessig und Cory Doctorow sind ebenfalls dabei.

Neben den Themen und Speakern sind natürlich auch die Geschichten und Anekdoten wichtiger Teil jeder re:publica. Den größten Mini-Hype und -Trend dürfte es im Frühjahr 2009 um die Pokens gegeben haben. Mit diesen kleinen USB-Sticks konnten per Handschlag Facebook-, Twitter- und Xing-Kontakte ausgetauscht werden. Auf Twitter lässt sich dies heute noch gut nachverfolgen. Darüber hinaus lud Sascha Lobo im Jahr 2009 zu seiner Follower-Party ein. Diese wurde daraufhin von Michael Kessler und seiner Sendung "Berliner Nacht-Taxe" gesprengt. Thomas Knuewer hat dazu das passende Hinter-den-Kulissen-Video.

Das war unser und euer Blick auf die re:publica 2009, aber unsere #rpRevue geht natürlich weiter. Dazu suchen wir eure ganz persönlichen Geschichten und Erlebnisse. Welche Bekannt- und Freundschaften habt ihr auf der re:publica geschlossen? An welche Trends und Gadgets könnt ihr euch noch erinnern? Gibt es Vorträge und Sessions, die euch vielleicht bis heute begleiten?

Schreibt uns! In Kürze auf Twitter mit dem Hashtag #rpRevue und dem passenden Hashtag der entsprechenden re:publica (#rp10, #rp11, etc.). Oder ausführlicher per Mail an redaktion at re-publica.de. Ihr könnt uns Blogposts, Videos, Bilder, Links jeglicher Art zuschicken. Wie zum Beispiel @baranek, der uns per Twitter auf seine Foto-Sammlung der #rp09 hingewiesen hat. Wir freuen uns auf eurer Feedback. In der Zwischenzeit stöbern wir drüben bei flickr in unserem Event-Album und der re:publica 2009-Gruppe.

John Kelly: "Mapping the global blogosphere", Foto mit freundlicher Genehmigung von _kcu (CC BY-NC-SA 2.0)

Lawrence Lessig: "Society 2.0", Foto mit freundlicher Genehmigung von _kcu (CC BY-NC-SA 2.0)

Straßenbild vor dem "Friedrichstadtpalast", Foto von _kcu (CC BY-NC-SA 2.0)

Bildernachweis Hauptbild: Karin Deutsch Karlekar: "Introducing the Global Internet Freedom Index", Foto von _kcu (CC BY-NC-SA 2.0)