2016-04-08

Die große #rpRevue: re:publica 2013 – IN/SIDE/OUT

Unser großer Rückblick nähert sich langsam dem Ende entgegen. Bisher blickten wir auf den Beginn der re:publica im Jahr 2007 zurück, beschäftigten uns mit Anonymous im Jahr 2008, berichteten 2009 von Sascha Lobos Follower-Party, erklärten 2010 unsere großartige Karaoke-Tradition, erlebten im Jahr 2011 noch ein letztes Mal die Kalkscheune und schafften 2012 den Umzug in die STATION Berlin. Wir haben viel erlebt in den letzten 10 Jahren!

Die re:publica 2013 stand unter dem Motto IN/SIDE/OUT und beschrieb damit die Stoßrichtung aus dem Netz in die physische Welt. Insgesamt 5.000 Menschen strömten zwischen dem 06. und 08. Mai durch die STATION Berlin. Damit verzeichneten wir einen erneuten Anstieg der TeilnehmerInnen, dieser ist natürlich auch der sich immer erweiternden Themenvielfalt auf der siebten re:publica zu verdanken. Neben den bewährten Themen wie Netzpolitik und Blogs ging es besonders auch um soziale Medien, Gamification, Open Data, Data-Mapping, 3D-Printing, Interactive Design, Storytelling und Urheberrecht. Eine eigene Subkonferenz der Bundeszentrale für Politische Bildung beschäftigte sich mit dem Thema "Ambivalente Technologien und die Grenzen der Offenheit".

Daneben setzte der Themenschwerpunkt "get re:eady!" auf die neue Arbeitswelt und Berliner Start-up-Szene. Dazu gab es ein extra Ticket für Berliner EntrepreneurInnen und einen eigenen Bereich, in dem sich Unternehmen und Projekte aus aller Welt begegnen und vernetzen konnten. Dieser Schwerpunkt wurde schlussendlich vom Besuch des "Enterprise Europe Network", einem von der Europäischen Kommission initiiertes Netzwerk, abgerundet.

Auf den Bühnen der siebten re:publica versammelten sich ebenfalls vielfältige Themen. Anne Wizorek stellte ihre Arbeit mit dem Hashtag #aufschrei vor, die später im Jahr 2013 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Das Diskussionspanel mit dem Titel "YouTube macht die Stars von heute" bewies sich als kleine Prophezeiung. Felix Schwenzel präsentierte in gewohnt trockener Art und Weise ungewohnt pragmatische Weltverbesserungstipps.  

Die re:publica 2013 gestaltete sich internationaler denn je. Das zeigte sich besonders bei den anwesenden Speakern: Sci-Fi-Autor Cory Doctorow sprach über das fehlende Verständnis von Gesetzgebern gegenüber dem Internet, Drehbuchautor und Kopf der TV-Serie "IT-Crowd" Graham Linehan stand re:publica-Mitbegründer Johnny Haeusler Rede und Antwort und die Philologin Yoani Sánchez berichtete als erste Bloggerin Cubas von ihrer Heimat. Partnerschaften mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und den AfriLabs unterstrichen den internationalen Charakter der re:publica 2013.

Das Jahr 2013 markierte außerdem den Startpunkt des re:publica Readers, der gemeinsam mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) und der Self-Publishing Plattform epubli als "schnellstes Buch der Welt" noch während der Konferenz veröffentlicht wurde. Der Reader ist nach wie vor in den eBook-Shops von Apple, Google, Amazon verfügbar.

Und auch ihr habt uns eure Erinnerungen von der re:publica 2013 mitgeteilt: Mario Sorgalla blickt auf seine Erlebnisse auf der re:camapign zurück. Jonas Schönfelder erinnert sich an das Sendezentrum, der Podcast-Plattform auf der re:publica. Anna-Lena teilt ein Bild der Vorbereitungen mit uns. Danke an euch für die tollen Erlebnisse!

Wir suchen weiterhin eure Erinnerungen, Anekdoten und Geschichten eurer ganz persönlichen re:publica. Besonders für die nächsten beiden Rückblicke zur den Jahren 2014 und 2015. Schreibt uns am besten mit dem Hashtag #rpRevue auf Twitter oder per Mail an redaktion at re-publica.de. Wir freuen uns auf euer Feedback!

In der Zwischenzeit könnt ihr weiter durch die re:publica 2013 stöbern. Die Website findet ihr hier immer noch online. In unserem YouTube-Kanal gibt es eine eigene Playlist zum Event. Auf flickr haben wir eigene Alben zum Aufbau und den drei Konferenztagen (Tag 1, Tag 2 & Tag 3). Eine #rp13-Gruppe gibt es dort ebenfalls.

Bildernachweis: Gregor Fischer | re:publica 2013 (CC BY-SA 2.0)

Bildnachweis: Tony Sojka  I re:publica 2013 (CC BY-SA 2.0)

Bildnachweis: Philip Steffan (CC BY 2.0)

Bildnachweis: Philip Steffan (CC BY 2.0)

Bildnachweis: Philip Steffan (CC BY 2.0)

Bildnachweis: Philip Steffan (CC BY 2.0)

Bildnachweis: Markus Baumgartner (Copyright)

Bildnachweis ganz oben: Gregor Fischer I re:publica 2013 (CC BY-SA 2.0)