2019-10-22

Q BERLIN IMMERSION

Ihr seid schon voller Vorfreude auf die nächste re:publica? Da haben wir was für euch! Im Auftrag der Stadt Berlin veranstaltet visitBerlin zum bereits dritten Mal die Q BERLIN - Die Berlin Konferenz für Freiheit und Verantwortung und lädt am 7. und 8. November 2019 nationale und internationale Akteur*innen, Expert*innen und Visionär*innen dazu ein, ihre Standpunkte rund um ein verantwortungsvolles Leben miteinander – im Jetzt und in der Zukunft, zu teilen und zu diskutieren. 

Als Veranstaltungspartner präsentieren wir am 8. November 2019 eine Q IMMERSION zu unserem Motto der kommenden re:publica 2020 ASAP („As Soon As Possible“).

Unsere Q IMMERSION findet von 11 - 13 Uhr in der James-Simon-Galerie statt. 
Mit dem Thema ASAP – TRANSFERRING THE IMMEDIACY OF THE DIGITAL TO CULTURE geben wir euch einen Vorgeschmack auf das nächste Jahr und laden alle ein, dabei zu sein!

Q IMMERSIONS werden von einigen ausgewählten engagierten Partnern der Q BERLIN in unterschiedlichen Locations in Berlin organisiert und spiegeln die Vielfältigkeit der Stadt und ihrer Akteure wider. Auf dem Programm stehen Vorträge, Diskussionen, Workshops und Performances, sowie das kulturelle Eintauchen in das Herz von Berlin.

Sichert euch unter diesem Link ein kostenloses Ticket für die Q BERLIN CONFERENCE am 7. November und wählt im zweiten Schritt dazu euer kostenloses Ticket für die re:publica Berlin Q IMMERSION am 8. November. 
Schnell sein lohnt sich, da die Anzahl der Plätze ist limitiert ist. Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Programm

Wir diskutieren zu Themen an der Schnittstelle von Digitalisierung, Netzaktivismus und Kultur – entlang unseres #rp20-Mottos „ASAP – As Soon As Possible“. Gemeinsam mit den Künstler*innen Nadja Buttendorf, Aram Bartholl, Benjamin Egger, Yvonne Zindel und Sebastian Schmieg erläutern wir, wie die Digitalisierung ihre Arbeit über interdisziplinäre Grenzen hinaus mithilfe von Open Source- und Open Access-Strategien, beeinflusst. 

re:publica Q IMMERSION Speaker Yvonne Zindel, Nadja Buttendorf, Benjamin Egger, Sebastian Schmieg, Aram Bartholl
re:publica Q IMMERSION Speaker Yvonne Zindel, Nadja Buttendorf, Benjamin Egger, Sebastian Schmieg, Aram Bartholl

Yvonne Zindel
Nach ihrem Studium der freien Kunst und Kunstvermittlung an der HBK Braunschweig forscht und arbeitet Yvonne Zindel in Hamburg und Berlin zu Techniken des Digitalen. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Staatlichen Museen zu Berlin und seit 2018 künstlerische Mitarbeiterin an der Universität der Künste zu Berlin. Sie publiziert zu Möglichkeiten immaterieller Kunst-und Kulturvermittlung und zu den Möglichkeiten neuer Kulturtechniken wie etwa VR / AR im Umgang mit Digitalisierung von Sammlungen.

Nadja Buttendorf
Die ausgebildete Goldschmiedin studierte Bildende Kunst an der Kunsthochschule Halle (Saale). In ihren Arbeiten hinterfragt sie gegenwärtige Normen und Codes von Geschlechterkonstruktionen und Wertschöpfungsmechanismen des menschlichen Körpers in unserer digitalen Gesellschaft. Ihre Arbeiten verdeutlichen, dass auch unser Technikverständnis an patriarchale Machtverhältnisse geknüpft ist. Ihre auf Interaktion angelegten Arbeiten und Video-Projekte zeichnen mehrschichtige Neuerzählungen, in denen Frauen als elementarer Teil der Technikgeschichte wieder sichtbar werden.

Benjamin Egger
Der akademische Mitarbeiter im BMBF-Projekt „Postdigitale Kunstpraktiken in der Kulturellen Bildung“ an der FH Potsdam schloss 2017 seinen Master im Kooperationsstudiengang Europäische Medienwissenschaft ab. Seit seinem Studium ist er zudem als Kurator tätig. In seiner explorativ-experimentellen Promotionsarbeit erforscht Benjamin Egger Einflüsse algorithmischer Systeme auf kuratorische Praktiken und die Künste und untersucht Potenziale eines algorithmisch gestützten Kuratierens.

Sebastian Schmieg
Der Künstler beschäftigt sich mit der algorithmischen Zirkulation von Bildern, Texten und Körpern. Im Mittelpunkt seiner Werke stehen spielerische Eingriffe in vorgefundene Systeme, welche die versteckten – und oft absurden – Realitäten hinter den glänzenden Schnittstellen unserer vernetzten Gesellschaft beleuchten. In diesen Arbeiten verwischen die Grenzen zwischen Mensch und Software, Individuum und Menge sowie Arbeit und Freizeit.

Aram Bartholl
Der Kunstprofessor der HAW Hamburg lebt und arbeitet in Berlin. Aram Bartholl nutzt skulpturale Interventionen, Installationen und performative Workshops um unsere Beziehung zu Medien und zu staatlichen Akteuren zu hinterfragen, die in sozialen Netzen und Onlineplattformen digitale Verbreitungsstrategien verfolgen. Zu seinen Schwerpunkten gehören gesellschaftliche Themen wie Überwachung, Datenschutz und technologische Abhängigkeiten. Seine Werke wurden unter anderem im MoMa New York, Palais de Tokyo und Seoul Museum of Art ausgestellt.

Eröffnet wird die Q IMMERSION durch re:publica-Direktorin Jeannine Koch.

Weitere Infos findet ihr auf q.berlin.