2016-04-29

Der unaufhaltsame Weg in die Gigagbit-Gesellschaft

Der heutige Beitrag stammt von unserem Partner Vodafone Institut.

Dass die Gigabit-Gesellschaft kommt, ist nur noch eine Frage der Zeit – auch wenn deren Technologien so wirken, als entstammten sie einem Science-Fiction-Film: vernetzte Autos, automatisierte Fabriken, Pizza liefernde Drohnen, gigantische Virtual-Reality-Welten für Gamer, am Unfallort operierende Roboter, die in Echtzeit von kilometerweit entfernten Chirurgen gesteuert werden.
Der Blick in die Zukunft verheißt viele Annehmlichkeiten, aber auch viele Herausforderungen. Zukunftstechnologien zu erörtern, zu beleuchten, aber auch kritisch zu hinterfragen, ist seit jeher die Aufgabe des Vodafone Instituts, das in diesem Jahr erneut die re:publica als Förderer unterstützt. Im Fokus diesmal: die Panels "5G-Stadt" und "Tech Innovation in Health" sowie der Themenpark PORTALS.

Die 5G-Stadt

Länder wie Südkorea, China aber auch Portugal oder Estland können bereits jetzt auf gewaltige Glasfasernetze zurückgreifen. Und erst kürzlich kündigte Londons Bürgermeister Boris Johnson an, bereits 2020 in seiner Stadt das weltweit erste große 5G-Netzwerk  auszurollen.
Aber was bedeutet dies genau für die Infrastruktur einer Stadt? Was bedeutet dies für die Politik? Welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, um die Gigabit-Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen? Werden die Gigabit-Städte die Megabit-Städte abhängen? Wie kann nicht zuletzt Berlin seinen Status als Start-up-Metropole sichern? Wie wollen wir die Stadt von morgen gestalten? Das Panel "Die 5G Stadt" soll dazu Antworten liefern.

Tech Innovations in Health

Nicht weniger komplex gestaltet sich die Zukunft im Gesundheitswesen. Schon jetzt eröffnen beispielsweise Big Data oder Augmented Reality bisher ungekannte Möglichkeiten. Krankheitsverläufe können genauer analysiert, Therapien wirksamer eingesetzt werden. Werden Epidemien künftig so früh erkannt, dass sie schon im Keim erstickt werden? Wird Krebs bald heilbar?
Wie die Zukunft der Medizin konkret aussehen könnte, darüber diskutieren ExpertInnen auf dem Panel "Tech Innovations in Health".

Shared_Studios

Shared_Studios aus San Francisco ist ein multidisziplinäres Kunst-Kollektiv, das "Wurmlöcher in die Welt" graben will. Neue Technologien erlauben es uns über Grenzen hinweg zu kommunizieren, jedoch nutzen wir sie viel zu oft nur dafür, uns in unsere eigenen kulturellen oder ideologischen Communities zu verschanzen.
Shared_Studios arbeitet daran, diese Technologien im physischen Raum zu verankern, um einmalige und bedeutungsvolle Begegnungen zwischen den unterschiedlichen Gesellschaften zu bewirken. In einem Container entsteht ein "Internet, durch das man durchgehen kann". Lest mehr zum Portals-Projekt auf der re:publica hier.

Über das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation
Das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale und mobile Technologien politische, soziale und ökonomische Teilhabe erhöhen sowie den Zugang zu Bildung eröffnen. Als Think and Do Tank fördert das Institut den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Hierzu entwickelt es eigene Projekte, initiiert Forschungskooperationen, publiziert Studien und praktische Handlungsempfehlungen.

Bildnachweis: Vodafone