Über die re:publica

Die re:publica in Berlin ist die größte Konferenz zu den Themen Digitalisierung und Gesellschaft in Europa. Gleichzeitig gehört die re:publica zu den weltweit außergewöhnlichsten Festivals für digitale Kultur. Seit ihren Anfängen 2007 mit 700 BloggerInnen hat sie sich zu einer internationalen Gesellschaftskonferenz mit zuletzt über 9.000 nationale und internationale TeilnehmerInnen (2017) aus allen gesellschaftlichen Bereichen entwickelt.

Ziel der re:publica ist es, die Chancen und Vorteile der Digitalisierung in den einzelnen Lebensbereichen vorzustellen und diese gleichzeitig bei einem Blick hinter die Kulissen kritisch zu beleuchten. Aktuelle Entwicklungen werden nicht nur dargestellt, sondern auch langfristig bewertet und Vorschläge für die Zukunft gemacht.

Die Gäste der re:publica bilden einen Querschnitt unserer (digitalen) Gesellschaft. Zu den TeilnehmerInnen gehören VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen, Hackerkultur, NGOs, Medien und Marketing sowie BlogerInnen, AktivistInnen, KünstlerInnen und Social Media-ExpertInnen.

Im Fokus steht immer, den direkten Austausch von Wissen zu ermöglichen und gleichzeitig die Vernetzung zwischen ExpertInnen, AnwenderInnen, kreativen Menschen, Multiplikatoren und VordenkerInnen zu fördern. Denn in unserer digitalen Welt ist es immer wichtiger, zusammenzuarbeiten und Erfahrungen auszutauschen – von Angesicht zu Angesicht.

Durch diese Vernetzung entstehen Innovationen und Synergien zwischen verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft, (Netz-)Politik, Unternehmen, Technologie, Wissenschaft und (Pop-)Kultur.

Die aktive Beteiligung der TeilnehmerInnen macht die re:publica zu diesem einzigartigen Event. Jede/r Interessierte reicht spannende Themen, Ideen oder Projekte ein, die damit selbst Teil des Programms werden. So erreicht die re:publica eine hohe Themendiversität und außergewöhnliche Vernetzungs-Möglichkeiten.

Das breite Themenspektrum der re:publica überzeugt jedes Jahr mehr und mehr Förderer und Partner. So gibt es seit 2014 eine enge Zusammenarbeit mit dem Medienboard Berlin-Brandenburg und der MEDIA CONVENTION Berlin, dem Kongress der internationalen Medienbranche.

Darüber hinaus veranstaltet die re:publica Subkonferenzen, auf denen aktuelle Fragestellungen und Themen vertieft werden. Im Jahr 2016 fand beispielsweise unter dem Titel "re:fugees" eine Subkonferenz zum Thema Migration und Integration in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) statt. In 2017 realisierte die re:publica mit dem Wissenschaftsjahr 2016/2017 die Subkonferenz "sub:marine", passend zum Thema "Meere und Ozeane".

Die re:publica pflegt zudem enge, teils langjährige Partnerschaften mit Institutionen, Ministerien, NGOS, Unternehmen und anderen Organisationen. Dazu gehören unter Unternehmen wie Daimler AG, IBM, Microsoft, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Google, Deutsche Bahn AG, Telefonica oder Mozilla, politische Stiftungen (Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, Friedrich-Naumann-Stiftung), Medien (ARD, ZDF, RBB, WDR), NGOs (WWF, World Data Lab) sowie Regierungsorganisationen wie die GIZ oder verschiedene Bundesministerien.

Daten und Fakten re:publica 2017 in Berlin:

  • Rund 47 Prozent der SpeakerInnen auf der re:publica 2017 waren weiblich, kaum eine andere Veranstaltung mit vergleichbarer Ausrichtung kann eine ähnlich ausgewogene BesucherInnenstruktur vorweisen.
  • Über 9.000 BesucherInnen aus 71 Ländern
  • 1.030 int. SpeakerInnen aus 65 Ländern
  • 500 Stunden Programm an drei Tagen
  • Mehr als 800 int. JournalistInnen

Internationalisierung

In 2016 fand mit der re:publica in Dublin (Irland) die erste Konferenz außerhalb Deutschlands statt. An einem Tag wurden auf drei Bühnen mit mehr als 200 interessierte TeilnehmerInnen und 33 SpeakerInnen verschiedene Fragen der digitalen Gesellschaft debattierten. Es gab viel Raum für Diskussionen und einen persönlichen Austausch mit der irischen Digital-Community. Im September 2017 fand nun die zweite re:publica in Dublin statt.

Gleichzeitig gab es auch in 2017 die erste re:publica in Thessaloniki (Griechenland). Griechenland vermittelt – bedingt durch die aktuelle wirtschaftliche Lage – das kreative Aufbruchgefühl der Nachwendejahre Berlins. Der griechische Raum beherbergt nicht nur eine Vielzahl von Innovationen und Kreativität, sondern hat einen besonderen Bezug zu Berlin. Die re:publica möchte vor Ort einen neuen Raum schaffen, um die digitale Gesellschaft zu vernetzen und Ideen aus dem Mittelmeerraum auszutauschen sowie bestehende Schnittstellen zur griechischen und europäischen Digital-Community zu stärken.