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CoWorken statt „nur“ Netzwerken – „A runde Sach“ aus München macht´s vor!

Short thesis

Ein loser Verbund von ca. 20 Selbständigen, die sich ein Jahr lang für einen sozialen Verein oder eine Inititative in München und Umland, ins Zeug legen um sie sichtbar zu machen. Das es funktioniert beweisst das dritte Jahr in dem wir uns seit Gründung befinden. Wie wir uns organisieren und was wir trotz Non-Profit alle davon haben, das möchten wir Euch gerne vorstellen. Denn es braucht noch mehr solcher Co-Worker.

Description

Vor drei Jahren hat sich ein loser Verbund von ca. 20 Münchner Dienstleister (Grafiker, Fotografen, Programmierer, Coaches, SEO- und PR-Experten, u.a.) unter dem Namen „A runde Sach“ (für Nichtbayern: Eine runde Sache) aus München zusammengetan, um einmal im Jahr, einem Verein aus München und dem näheren Umfeld, seine ganze fachliche Kompetenz und Unterstützung zu schenken.

Unterstützt wurden seitdem bereits zwei Vereine. Einmal die Granny Socks, die fleißig stricken und mit dem Erlös der Ware, Kinderprojekte finanziell unterstützen. Und in 2016 die Angst-Hilfe e.V., die Selbsthilfegruppen für Menschen mit Ängsten und Depressionen anbietet. In 2017 wartet bereits die Zivilcourage für ALLE e.V., dass wir ihnen unter die Arme greifen.

Dabei geht es im Grunde immer um das Sichtbarmachen von sozialem Engagement. Für mehr Mitglieder, mehr Sponsoring und mehr Wertschätzung.

Dass wir uns alle gerne mehr engagieren möchten, sieht man aktuell gut beim Thema Flüchtlinge. Hier läuft die Öffentlichkeitsarbeit auf Hochtouren. Aber was ist mit den kleinen und feinen Vereinen und Initiativen, die kein aktuell öffentlichkeitswirksames Thema behandeln? Wer kümmert sich um sie?

Hier springen wir von „A runde Sach“ zur Seite.

Jedes Jahr aufs Neue, setzt sich das „A runde Sach“ Team neu zusammen. Viele bleiben im Team, neue Gesichter kommen dazu. Und damit auch Jahr für Jahr die Herausforderung, wie wir zu einer gut funktionierenden Gemeinschaft werden, in der jeder seinen Teil dazu beträgt, ob intern oder extern im neuen Projekt.

Unsere Initiative ist mehr als nur ein Netzwerk von Dienstleistern. Wir sind aktive CoWorker und haben alle die Chance den anderen weit intensiver in seiner Arbeit kennen zu lernen, als beim „normalen“ Netzwerken. Sie ist etwas, das uns weit über "A runde Sach" hinaus miteinander verbindet. Viele neue Kooperationen und gemeinsame Projekte sind dadurch am Rande entstanden.

Von Anfang an wichtig war den „A runde Sach“ Mitgliedern, dass sie sich im Real Life kennen und treffen. Und doch funktionieren wir nur, weil wir virtuelle Plattformen wie Facebook, Google, Trello und Co. nutzen und uns dort austauschen.

Und auch unsere eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzt die Social Media Kanäle (FB, Twitter, Instagram), damit auch wir mehr Sichtbarkeit bekommen (auch wenn die Vereine und Initiativen, die wir betreuen durften und dürfen, meist wenig mit der digitalen Welt in Berührung kommen.)

Und genau da versuchen wir den Spagat. Sowohl intern als Team, die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke voll auszuschöpfen, als auch unseren "Schützlingen" die Vorteile näher zu bringen. Unser Ziel ist es unter anderem auch, den Vereinen und Initiativen digitale Alternativen jenseits von Flyern und Straßenständen aufzuzeigen.

Für uns ist "A runde Sach" ein Konzept, für das es Zeit ist nach draußen, außerhalb von München, getragen zu werden.

Es funktioniert, wir wissen es und möchten gerne die Chance auf der re:publica nutzen anderen zu zeigen, wie wir arbeiten und welchen Benefit, trotz Non-Profit, jeder daraus ziehen kann.

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