Digitalisierung beginnt im Recht: eine neue Herangehensweise mit dem Digitalcheck für das Land Berlin

Christin Schemmann, Florian Ebel

Zusammenfassung
Der Digitalcheck sichert in Berlin künftig schon bei der Erstellung von rechtlichen Regelungen ihre Digitaltauglichkeit. So entstehen vollzugsfähige Regelungen und der Prozess der Erstellung von Normen wird neu gedacht – Digitalisierung wird im Fachrecht verankert und ganzheitlich betrachtet.
Lightning Box 2
Kurz-Vortrag
Deutsch
Conference

Mit dem Digitalcheck führt Berlin ein Unterstützungsinstrument für digitaltaugliches Recht ein: Schon bei der Erarbeitung von Gesetzen und Verordnungen wird geprüft, ob sie digitaltauglich sind. Dadurch werden moderne, vollzugsfähige Regelungen geschaffen – für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und die Vollzugsebene in der Verwaltung selbst. Berlin schafft damit einen Paradigmenwechsel in der Herangehensweise an die Digitalisierung, welche als Querschnittsthema im jeweiligen Fachrecht rechtlich verankert wird. Digitalisierung wird durch den Digitalcheck nicht nur als (technisches) Endprodukt begriffen, sondern ganzheitlich von Anfang (Recht) bis Ende (Vollzug) betrachtet. Der Digitalcheck bricht damit bisherige (Silo-)Strukturen in der Erarbeitung von rechtlichen Regelungen in der Verwaltung auf und vereint die Erwartungshaltung der Zivilgesellschaft an einen digitalen Staat mit moderner Gesetzgebung. 

Partner
Ein Portraitfoto von Christin Schemmann, eine Frau mitte 20 mit blonden Locken. Sie trägt einen Anzug.
Referentin für E-Government Strategie
Portrait von Florian Ebel
Leiter der Referats Strategien und Steuerung