re:publica 25
26.-28. Mai 2025
STATION Berlin
Die US-amerikanische Politikwissenschaftlerin, Jahrgang 1972, ist Spezialistin für die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Seit 2011 arbeitet sie für das Berliner Büros des German Marshall Fund, mittlerweile als stellvertretende Direktorin. David-Wilp sieht die transatlantische Kooperation längst nicht am Ende. „Es gibt jede Menge Themen – Ukraine, China – wo Europa und Amerika zusammenarbeiten müssen.“ Doch je mehr sich die USA aus Europa zurückzögen, desto mehr sei Bundesrepublik gefordert, sich zu engagieren - auch militärisch. Das sei nicht ohne Risiko: “A more independent Germany will strengthen Europe’s presence on the global stage, but when it comes to intra-European affairs, the continent may well struggle to accommodate a more powerful Berlin.”