Spotify, Deezer und Co. – Warum die Nutzer Streamingdienste lieben und Musiker sie verfluchen

re:cord Musicday
re:publica 2015

Short thesis: 

Taylor Swift ist eine der prominentesten Aussteigerinnen: In der Musikszene wächst der Widerstand gegen Streamingportale wie Spotify. Während diese bei den Nutzern immer beliebter werden und Download-Anbietern wie iTunes den Rang ablaufen. Es tobt ein Streit über die Zukunft des digitalen Musikgeschäfts - und darüber, wie Künstler künftig noch von ihrer Musik leben können. Wie lässt sich der Konflikt lösen?

Description: 

Streaming wird zum Massengeschäft: Immer mehr Musikfans bevorzugen Abo-Modelle, statt die Musik zu kaufen und dauerhaft auf Computern, Smartphones oder Tablets zu speichern. Werbefinanziert oder gegen eine Monatsgebühr rufen sie ihre Lieblingstitel aus dem Netz ab, wann und wo es ihnen passt. Für die Musiker springen dabei nicht mehr Anteile am Verkaufserlös heraus, sondern Cent-Bruchteile pro Abruf. In der Branche herrscht deshalb Streit: Viele Musiker, auch prominente Interpreten wie Taylor Swift, wehren sich gegen diesen Trend, weil sie deutlich geringere Einnahmen befürchten. Die Streaminganbieter weisen diese Kritik zurück, verweisen auf Millionensummen, die sie an Künstler überweisen. Ist das Streaming also die Zukunft oder das Ende digitaler Musik?

Wir bringen Anbieter, Künstler und Vertreter der Musikindustrie gemeinsam aufs Podium, um mit ihnen zu diskutieren: Welche Lösungen gibt es für den Streaming-Streit? Wie können Künstler und Anbieter besser zusammenarbeiten? Wie sieht die digitale Zukunft der Musikbranche aus?

STG-7
Thursday, May 7, 2015 -
12:30 to 13:30
German
Discussion
Intermediate

Speakers

stellv. Chefredakteur
Senior Label Relations Manager - Spotify
Musiker, Impresario