Warum die mangelnde Transparenz in der Digitalisierung die Klimakrise befeuert

Stefan Kruijer

Summary
Die Digitalisierung gilt meist als mächtige Technologie, die uns helfen kann Lösungen für die Klimakrise zu finden. Aber in Wirklichkeit führt die Digitalisierung wohl eher zu einer Beschleunigung der Klimakrise und ihre mangelnde Transparenz ist einer der Gründe.
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Schon das Hauptgutachten „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ des WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) von 2019 hat darauf hingewiesen, dass „Digitalisierung droht […] als Brandbeschleuniger von Wachstumsmustern zu wirken, …“ falls es nicht gelingt sie in Richtung Nachhaltigkeit auszurichten.

Zwar liefert die Digitalisierung auf der einen Seite notwendige Lösungen im Kampf gegen die Klimakrise. In der Gesamtbilanz überwiegt aber wohl der Schaden, der durch den sehr hohen Energieverbrauch (und auch Rohstoffverbrauch) verursacht wird.

In diesem Vortrag soll gezeigt werde, dass insbesondere die fehlende Transparenz der Branche einer der Gründe für diesen hohen Energieverbrauch ist und mehr Transparenz somit ein Hebel sein kann, um die Digitalisierung in eine nachhaltigere Richtung auszurichten.