Medientalk live: Neue Rechte Plattformen in Europa – Droht die gespaltene Medienwelt?

Andreas Speit, Nadine Hadad

Summary
Rechte Inhalte, die sich vorher eher in Facebook-Gruppen oder Telegram-Chats fanden, scheinen immer mehr auf Plattformen zu wandern, die sich als alternative Medienöffentlichkeit feiern: Professionalisieren sich rechte bis rechtsextreme Stimmen auf seriös auftretenden, neuen Plattformen?
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Es ist nicht lange her, dass rechtsextreme Hetze vor allem in Facebook-Gruppen und Telegram-Chats eine Rolle spielten: Heute sind Teile dieser Inhalte auf Plattformen zu finden, die sich als alternative Medienöffentlichkeit feiern. Der Sender Auf1 in Österreich oder das rechte Rundfunkangebot „Ongehoord Nederland“ in den Niederlanden beispielsweise. Auch in Deutschland versucht sich die stark rechtslastige Plattform NIUS von Julian Reichelt zu etablieren.

Professionalisieren sich rechte bis rechtsextreme Stimmen auf neuen Plattformen, deren Macher:innen seriös wirken wollen? Wie groß ist das Potenzial, auf diesem Weg neue Nutzer:innen zu gewinnen? Und droht uns in Europa eine gespaltene Medienlandschaft: Aufgeteilt zwischen demokratisch orientierten Medien und solchen, die gezielt Desinformation und rechtsextreme Inhalte verbreiten?

Antworten gibt Andreas Speit, einer der führenden Kenner der rechtsextremen Szene in Europa, im „medientalk live“ mit Moderatorin Nadine Hadad – vor Ort auf der re:publica-Bühne.

„medientalk live“ fokussiert sich alle drei Wochen in einem Instagram-Talk auf Themen rund um die Medienberichterstattung in der Einwanderungsgesellschaft. Im Mittelpunkt steht die wichtige Rolle von Medien für den Zusammenhalt einer Gesellschaft und die demokratische Kultur. „medientalk live“ ist eine Zusammenarbeit der CIVIS Medienstiftung und COSMO (WDR), gefördert von der Stiftung Mercator.

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Foto von Andreas Speit
Journalist und Rechtsextremismus-Experte
Foto von Nadine Hadad
Journalistin