Chinas Advanced Persistent Threats to Taiwan

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Taiwan ist Ziel internationaler Cyberangriffe, insbesondere von APTs aus China, den "Pandas" . Mit Céline Nauer, Projektberaterin des Global Innovation Hubs der Friedrich-Naumann-Stiftung in Taipei, diskutieren wir Taiwans Strategien gegen Cyberangriffe, die wachsenden Gefahren durch KI, die Schutzmaßnahmen und nötigen Sicherheitsvorkehrungen.
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Die weltweite Bedrohung durch Cyberangriffe wächst rasant, und Deutschland ist keine Ausnahme. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Cyberangriffe um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was die Dringlichkeit von Maßnahmen verdeutlicht.
Eine besonders alarmierende Form solcher Attacken sind die sogenannten Advanced Persistent Threats (APTs). Dabei erlangen Hackergruppen, oft von staatlichen Akteuren unterstützt, unbefugten Zugang zu Computernetzwerken mit dem Ziel, über einen längeren Zeitraum unentdeckt zu bleiben und sensible Informationen zu erlangen.
Taiwan ist aufgrund seiner geopolitischen Lage und der angespannten Beziehungen zu China ein besonders häufiges Ziel von APT-Attacken. Solche APT-Gruppen haben es insbesondere auf taiwanesische Regierungs- und Unternehmensnetzwerke abgesehen. Sie setzen hochentwickelte Taktiken ein, um ihre Angriffe durchzuführen, was Taiwan dazu zwingt, seine Cybersicherheitsmaßnahmen kontinuierlich zu verbessern und zu innovieren.
In einem Gespräch mit Céline Nauer, Projektberaterin des Global Innovation Hubs der Friedrich-Naumann-Stiftung, werden wir Taiwans Strategien gegen Cyberangriffe untersuchen und diskutieren, wie andere Länder, einschließlich Deutschland, von den Erfahrungen Taiwans lernen können.