Du kommst hier nicht rein: Altersverifikation im Netz

Hannah Lichtenthäler, Elena Frense

Summary
Kinder- und Jugendschutz im Netz ist das Trendthema der Politik. Altersverifikationssysteme als "die" vermeintliche Lösung sind dabei in aller Munde. Wir geben einen Überblick, stellen Leitprinzipien vor und diskutieren, welchen Beitrag Altersverifikation für ein kindgerechtes Internet leisten kann.
Stage 7
Talk
German
Conference

Neben Räumen für Begegnungen und Dialog zwischen den Generationen brauchen Kinder und Jugendliche sichere Online-Räume und -Erfahrungen. Nur so können sie ihre Rechte auf Teilhabe und Befähigung verwirklichen. Dazu müssen sie besser im Netz geschützt werden – dafür setzen sich verschiedenste Akteur*innen ein. Auch die Politik auf Bundes- und EU-Ebene fokussiert sich zunehmend auf Jugendschutz im Netz im Rahmen digitalpolitischer Maßnahmen. Neben den oft zitierten pornografischen Inhalten geht es dabei um eine Vielzahl an Online-Risiken, wie z.B. nicht altersgerechte Inhalte oder gefährdende Interaktionen. Altersverifikationssysteme (AVS) werden häufig als die Lösung schlechthin angesehen. Haben Kinder keinen Zugang zu digitalen Angeboten, die nicht altersgemäß sind, oder haben Erwachsene keinen Zugang zu Online-Räumen für Kinder, wären viele der Anliegen des Jugendmedienschutzes gelöst, so die Annahme. Organisationen aus den Bereichen Kinderschutz und digitaler Zivilgesellschaft haben unterschiedliche Verfahren betrachtet und Leitprinzipien entwickelt, die bei der Bewertung von AVS Anwendung finden sollten.

Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt.

hochkantes Profilfoto: die Dargestellte Person lehnt mit dem rechten Arm auf einer silbernen Stuhllehne und schaut frontal in die Kamera. Sie trägt schwarze Kleidung und eine rote Jacke darüber.
Senior Policy Advisor
Das Foto zeigt das Portrait einer Frau, die vor einem weißen Hintergrund steht und in die Kamera lächelt. Sie trägt einen schwarzen Blazer und eine pinke Bluse.
Fachreferentin für Medien und Digitales