re:publica 25
26th-28th May 2025
STATION Berlin
Hannah Lichtenthäler, Elena Frense
Neben Räumen für Begegnungen und Dialog zwischen den Generationen brauchen Kinder und Jugendliche sichere Online-Räume und -Erfahrungen. Nur so können sie ihre Rechte auf Teilhabe und Befähigung verwirklichen. Dazu müssen sie besser im Netz geschützt werden – dafür setzen sich verschiedenste Akteur*innen ein. Auch die Politik auf Bundes- und EU-Ebene fokussiert sich zunehmend auf Jugendschutz im Netz im Rahmen digitalpolitischer Maßnahmen. Neben den oft zitierten pornografischen Inhalten geht es dabei um eine Vielzahl an Online-Risiken, wie z.B. nicht altersgerechte Inhalte oder gefährdende Interaktionen. Altersverifikationssysteme (AVS) werden häufig als die Lösung schlechthin angesehen. Haben Kinder keinen Zugang zu digitalen Angeboten, die nicht altersgemäß sind, oder haben Erwachsene keinen Zugang zu Online-Räumen für Kinder, wären viele der Anliegen des Jugendmedienschutzes gelöst, so die Annahme. Organisationen aus den Bereichen Kinderschutz und digitaler Zivilgesellschaft haben unterschiedliche Verfahren betrachtet und Leitprinzipien entwickelt, die bei der Bewertung von AVS Anwendung finden sollten.
Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt.