Steigende Preise, sinkende Akzeptanz? Wie wir den Klimaschutz vor rechter Stimmungsmache schützen

Pauline Brünger

Summary
2027 werden Heizen und Tanken durch den neuen Europäischen Emissionshandel deutlich teurer – rechte Kräfte wollen diesen Moment nutzen, um Stimmung gegen den Klimaschutz zu machen. Wie kann die Zivilgesellschaft darauf reagieren? Und wie gelingt sozial gerechter Klimaschutz trotz steigender Preise?
Atrium 1
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German
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“ETS2” – die meisten Menschen in Deutschland haben von dieser Abkürzung vermutlich noch nie gehört. Doch ab 2027 wird der neue Europäische Emissionshandel (ETS2) den Alltag von Millionen massiv beeinflussen: Denn der CO₂-Preis wird in den Bereichen Verkehr und Gebäude deutlich steigen und damit das Heizen und Tanken massiv teurer machen. Was eine gute Nachricht für den Klimaschutz ist, wird viele Menschen ohne flankierende soziale Maßnahmen vor enorme finanzielle Herausforderungen stellen.

Eine Gruppe bereitet sich jetzt schon akribisch auf diesen Moment vor: Die Rechten. Denn sie wollen die steigenden Preise für ihre Zwecke instrumentalisieren und den Klimaschutz angreifen.

Höchste Zeit also, dass wir uns näher mit dem ETS2 beschäftigen: Was für Preise müssen wir ab 2027 erwarten? Wie kann sozial gerechter Klimaschutz trotzdem gelingen? Und vor allem: Wie verteidigen wir den Klimaschutz vor den Angriffen der Rechten?