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Fakes, Leaks und Desinformation - Verlässlicher Journalismus im Nachrichtensturm

Short thesis

„Stimmt das?“ Eine einfache Frage, die doch so schwer zu beantworten ist. Vor allem im Jahr der Bundestagswahl hat diese Frage für den Journalismus eine besondere Bedeutung. Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA wurde auch mit Lügen, Leaks und Desinformation geführt. Im deutschen Bundestagswahlkampf muss mit vergleichbaren Vorfällen gerechnet werden.

Description

Den klassischen Medien kommt im Wahljahr 2017 eine besondere Bedeutung zu. Zum einen wird ihnen von Teilen der Bevölkerung vorgeworfen, gesteuert zu sein und daher absichtlich Unwahrheiten zu verbreiten.  Das Wort „Lügenpresse“ wird ihnen als Schimpfwort entgegengeworfen. Zum anderen besitzen die klassischen Medien die Kompetenz, Sachverhalte zu recherchieren, zu überprüfen und einzuordnen. Sie verfügen traditionell über Instrumente für Faktenüberprüfung oder Plausibilitätskontrolle. Ihnen kommt gerade bei den derzeitigen gesellschaftlichen Veränderungen die Aufgabe als vierte Gewalt zu. Sie sind in Sachen Information eine Art Dienstleister mit Gütesiegel und dienen dem Großteil der Bevölkerung weiter als Hauptinformationsquelle. Bei Umfragen zur Glaubwürdigkeit rangieren ARD und ZDF gemeinsam mit regionalen Tageszeitungen immer noch ganz oben auf der Liste. Um diese Position zu halten, müssen die öffentlich-rechtlichen Sender verlässlichen Journalismus im Nachrichtensturm liefern und ihre Arbeitsweisen transparenter. Aber wie?

Diskutieren Sie mit Dr. Claus Kleber, Anchor des ZDF „heute-journal“, Eva-Maria Lemke, Moderatorin ZDF „heute+“ und Ralf Paniczek, Leiter des Rechercheteams „#ZDFcheck17“.