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German
Discussion
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Gründung eines Medien-Startups

Short thesis

Immer mehr Journalisten entscheiden sich dafür, ihr eigenes Ding zu machen und ein Startup zu gründen. Doch dabei gibt es einiges zu beachten. Bei dieser Diskussion berichten unterschiedliche Gründer von ihren Erfahrungen, von Do's und Don'ts und geben Interessierten somit einen realistischen Einblick was es heißt, ein Unternehmen an den Start zu bringen.

Description

In den USA ist Entrepreneurial Journalism schon länger bekannt. In Deutschland versteht man erst langsam was Unternehmerjournalismus sein soll. Knapp formuliert ist es ein Journalismus, der mitdenkt, wo das Geld für die eigene Arbeit herkommt. In den letzten drei Jahren ist durch die Medienkrise einiges in Bewegung geraten, u. a. gibt es immer mehr Neugründungen. Nur um einige zu nennen: krautreporter.de, uebermedien.de, perspective-daily.de, riff-development.de.  

Bei dieser Session sollen einige Gründer von ihren Erfahrungen berichten. So hat Moderatorin Pauline Tillmann das digitale Magazin "Deine Korrespondentin" im Mai 2015 an den Start gebracht und weiß um die Schwierigkeiten, die die Gründung eines Startups mit sich bringt. Sie gibt einen Überblick über unterschiedliche Förderprogramme, berichtet von ihren eigenen Erfahrungen im Berliner Inkubator "Project Flying Elephant" und der Bezahl-Plattform Steady. 

Nora-Vannesa Wohlert hat gemeinsam mit Susann Hoffmann "Edition F" gegründet und verzeichnet mittlerweile mehr als 650.000 Unique Visitors im Monat. Marco Maas ist geschäftsführender Gesellschafter von "OpenDataCity" und hat durch die Google Digital News Initiative einen höheren sechsstelligen Betrag eingenommen, um "xMinutes" zu entwickeln. Und Laurent Burst ist einer der Gründer von "Project R", die in der Schweiz nichts weniger als den Journalismus revolutionieren wollen. 

Alle diese Speaker sollen ein möglichst realistisches Bild vom Unternehmertum zeichnen und vor allem (freien) Journalisten Mut machen, zu prüfen, ob das eine geeignete Option für ihren weiteren Berufsweg sein könnte. 

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Note: The talk will be held in German and will not be translated into English.