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Ein Kriegstagebuch und wie ich begann, das Internet wieder zu lieben.

Short thesis

Das Kriegstagebuch vierzehnachtzehn.de lebt nicht nur von 540 Seiten Schreibmaschinentext, die auf den Tag genau 100 Jahre nach den Ereignissen des 1. Weltkriegs in einem Blog veröffentlicht werden, sondern auch von einer Community, die begeistert ihre Hilfe angeboten hat. Der Vortrag erklärt, wie man eine Gruppe Freiwilliger bei Laune hält und was man erwarten kann, wenn kein Geld fließt.

Description

Während wir uns auf Twitter keilen, sitzt mein Urgroßvater in einer Artilleriestellung in der Champagne und wartet, dass der erste Weltkrieg aufhört. Vor 100 Jahren. Auf den Tag genau ein Jahrhundert nach den Ereignissen bringt das Blog vierzehnachtzehn.de die Kriegstagebücher von Ernst Pauleit ins Netz. Und was als kleines "Na schauen wir mal ob es denn wer lesen will"-Projekt begann, hat völlig ungeahnte Kreise gezogen.  Mir völlig unbekannte Menschen, kamen auf mich zu, programmierten Plugins und Karten-Layovers, boten Übersetzungen und Vertonungen an, halfen bei Recherche und Nachbereitung.

Dieser Vortrag soll anhand des Projektes erläutern, wie es gelingen kann eine Community zu schaffen, die aktiv mitarbeitet. Was sind die Voraussetzungen? Was darf man erwarten? Was muss man selbst beisteuern und wie kann man durch gutes Management die Last auf Freiwillige verteilen? Und was hat das Urheberrecht damit zu tun? 

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