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Raster des Hasses

Short thesis

Hass ist niemals spontan und er ist nicht individuell. Vielmehr gibt es eine Vorgeschichte, einen Kontext, aus dem er sich speist und der ihn strukturiert. Es sind Raster, die die Wirklichkeit strukturieren und filtern, sodass diejenigen, die abweichen, die anders begehren, anders aussehen, anders glauben, anders trauern als die Norm, ausgeblendet oder mit Projektionen überschrieben werden.

Description

Welche Formen des Sehens machen manche sichtbar und andere unsichtbar, welche schreiben bestimmten Körpern, bestimmten Sexualitäten, bestimmten Hautfarben kollektive Eigenschaften zu, die sie „gefährlich“ machen, „pervers“, „bedrohlich“? Wie funktionieren diese Blick-Regime und Assoziationsketten und wo und wie lassen sie sich unterbrechen und unterwandern?

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