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Spree:publik – Ein Hafen für Kulturflöße

Short thesis

Erobern wir gemeinsam die Spree! Unter diesem Motto bemüht sich die Initiative Spree:publik, Berlins Wasser- und Uferflächen für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bisher sind die Spree und ihre Kanäle scheinbar unerreichbare Orte, die ausschließlich für kommerzielle Zwecke genutzt werden. Es mangelt an Informationen und Ressourcen zur Potenzialnutzung. Mit Spree:publik soll ein gemeinsamer Schaffensraum und Hafen für Berliner Kulturflöße entstehen, die als schwimmende Plattformen Freiräume für subkulturelle und politische Veranstaltungen bieten.

Description

In Berlin sind in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche  Gruppen junger, engagierter MacherInnen Flöße entstanden, die schwimmende Freiräume für subkulturelle und politische Veranstaltung auf dem Wasser schaffen und dadurch einen Beitrag zu einer sozialen und lebenswerten Stadt leisten. Den Kulturflößen gemein sind nicht-kommerzielle Nutzungsstrukturen, Eigenbau aus Recyclingmaterialien sowie Offenheit durch Teilhabe von BerlinerInnen bei Veranstaltungen. Sie vertreten insgesamt etwa 100 Personen, die die einzelnen Flöße ehrenamtlich betreiben und sich für die Demokratisierung und Öffnung der Wasser- und Uferflächen Berlins engagieren.

Gemeinsam setzen sich diese Flöße für den Aufbau eines Berliner Hafens für Kulturflöße SPREE:PUBLIK ein, der den Betrieb mehrere Flöße im Innenstadtraum ermöglicht. Unsere Kernziele sind der Wahrnehmungswandel über und die partizipative Nutzung von öffentlichen Wasserstraßen als soziale und kulturelle Freiräume, das Verdeutlichen des Einflusspotenzials von Graswurzelbewegungen, sowie die Vernetzung von einzelnen Kollektiven und Freiraumsuchenden.

Wir befinden uns derzeit in der Auslotung und Entwicklung bestehender Möglichkeiten und laden ein zu einer offenen Diskussion über urbane Strategien zur Schaffung und Gestaltung von Freiflächen auf und am Wasser. Zudem bieten wir eine Floßfahrt durch den umliegenden Kanal, um die Potenziale des Wassers als sozialen Interaktionsraum erlebbar zu machen und zu zeigen, wie man urbanen Raum zurückerobern kann.