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Theater für die Virtuelle Realität

Short thesis

Theater hat über tausende Jahre das unmittelbare Geschichtenerzählen perfektioniert, Virtual Reality ist nun auch bereit, unmittelbare Erfahrungen zu ermöglichen. Mit 'RäuVR' bringen wir Schillers 'Die Räuber' in die VR: zwei Schauspieler, dynamische Bühnen, ein Klassiker und viele neue Möglichkeiten.
Warum wir glauben, dass sich Theater bestens für VR eignet und welche Lektionen wir bei unserem Projekt mit neuesten Aufzeichnungstechnologien gelernt haben.

Description

Die jüngsten technischen Entwicklungen holen VR und AR aus der reinen Technologie-Nische. Inzwischen dominiert die Frage nach Inhalten und Anwendungsgebieten für einen Massenmarkt. Die Filmemacher wollen VR-Filme machen, die Spiele-Entwickler Spiele, soziale Netzwerke experimentieren erneut mit Avataren und alle realisieren, dass VR neue Herangehensweisen braucht weil alte Techniken (Schnitt, Kameraschwenk, 'press x to sprint') nicht eins zu eins übertragbar sind oder gar nicht funktionieren. Als 'RäuVR' arbeiten wir daran, Theater in die VR zu holen. Wir glauben, dass die alten Theatertechniken, dass Schauspielkunst, Inszenierung, klassische Texte uns unmittelbar packen, Aufmerksamkeit erzeugt und Aufmerksamkeit hält. Darüber hinaus gibt uns die Technik alle Möglichkeiten zur Manipulation von Bühne, Licht, Sound und Interaktivität. Theaterleute waren immer schon ziemlich gut darin, aktuelle gesellschaftliche und technische Themen in ihre Arbeit zu integrieren. Das Ziel von 'RäuVR' ist, dieses kreative Potential zu erschließen, indem die Schwelle zur Nutzung von VR kleiner wird. Ein Bericht über ein Experiment.

RäuVR sind: Marcel Karnapke, Wojtek Klemm, Björn Lengers

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