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German
Discussion
Intermediate
The UX of Music

Short thesis

Die UX von Musik ist kaputt! Reparieren kann das nur ein neues "Open Source Betriebssystem für Musik".

Description

It was the best of times, it was the worst of times.

Als Musikhörer, -konsumenten, -fans, -nerds leben wir 2015 im Paradies. Nahezu ohne Limits steht uns jede Musik der Welt, jederzeit, an jedem Ort zur Verfügung. Auf Knopfdruck, mit einem Fingerschnippen, meist: Daumenklicken. Stream-Age Kicks! Herrlich.

Aber: Die Fragmentierung der Quellen und Abspielgeräte/-programme für digitale Musik schreitet rasant voran. Dutzende Apps, Programme, Websites plus ein wenig Hardware (Smartphone, Tablet, WLAN-Radio, Computer, NAS). Problem: Diese Dinge reden nicht miteinander. Walled Gardens überall, APIs Mangelware, Metadaten Kraut und Rüben, Artwork ...vielleicht mal googlen.

Und erst die Oberflächen: Immernoch mit dem guten alten Charme und der Sexyness einer Tabellenkalkulation. Sieht so Liebe zu Musik aus? Sollte man diesen Leuten die UI von Musik überlassen? Klar ist: In nächster Zeit entscheidet sich, wie wir künftig mit Musik umgehen werden.

Ich glaube, es braucht eine offene Infrastruktur, eine Art Open Source Betriebssystem oder wenigstens einen Browser für Musik. Woher kann das kommen, was passiert bereits, aber vor allem: was muss es leisten? Diese Dinge würde ich gerne aus UX-Sicht gemeinsam eruieren, analysieren, diskutieren