Das Bild im medialen Wandel – das "öffentliche politische" und "künstliche private"

Politics & Society
re:publica 2015

Short thesis: 

Als die „neuen Technologien“ und dafür benötigte Geräte als verkaufbar und sexy adressiert wurden, hat Photographie eine bedeutende Rolle dabei gespielt, diese zu bewerben und ein Menschenbild mit Produkten zu verknüpfen. Die Digitalisierung der Photographie und Plattformen, die eine bildliche Kommunikation ermöglichen, haben nicht nur die technische Produktion der Bilder verändert, sondern auch die Akzeptanz des Spannungsverhältnisses von Nutzung und Benutzung verschoben, und dadurch ihre Wirkweise.

Description: 

Inwieweit haben sich dadurch auch die Bilder der Menschen verändert und verschieben sich die Bilder dessen, wie eine Gesellschaft zukünftig mit Bildern umgehen wird ?

Ist die Frage, was „wirklich“ oder „real“, was „privat“ und was „öffentlich“ ist tatsächlich eine überholte Fragestellung ?

Müßten solche Fragen nicht eine neue Aktualität erhalten, um Bildern zu trauen, als Medium, das uns informiert, damit so eine neue Grundlage für gesellschaftliche und politische Partizipation entstehen kann, um nicht kollektiv erlernte und unreflektiert eingesetzte Gesten des Umgangs mit Bildern zu einer Normalität werden zu lassen ?

Anhand von heute nahezu schon "historischen" Beispielen aus Werbung und Magazinen aus der Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts und aktuellen Beispielen von Bildnutzung wird in diesem Vortrag eine Standortbestimmung versucht, um über mögliche zukünftige Kontextualisierungen nachzudenken.

STG-9
Tuesday, May 5, 2015 -
17:15 to 17:45
German
Talk
Intermediate

Speakers

Professorin/Photographie
PBSA university of applied arts