re:publica 26
18.-20. Mai 2026
STATION Berlin
Die Internetkultur hat dazu beigetragen, traditionelle Barrieren abzubauen und völlig neue Wirtschaftssektoren zu schaffen – angefangen bei „Blogger-Mums“, die mit ihren persönlichen Marken bekannt geworden sind, bis hin zu jungen TikTok-Creator*innen, die heute mitentscheiden, was es heißt, berühmt und erfolgreich zu sein. Als Tech-Kolumnistin, Autorin und Podcast-Moderatorin beschäftigt sich Taylor Lorenz regelmäßig mit diesen Entwicklungen. In ihrem 2023 erschienenen Buch „Extremely Online – The Untold Story of Fame, Influence, and Power on the Internet“ beschreibt sie umfassend, wie Creator*innen und Online-Communities – sowie die dahinterliegenden Plattformen – unsere Vorstellungen von Verbundenheit, Konsum und Macht verändern. Aufgrund ihrer einflussreichen Recherchen und jahrelangen Berichterstattung wird sie als der „Bob Woodward der TikTok-Generation“ bezeichnet.
Taylor Lorenz ist Gründerin der unabhängigen Substack-Veröffentlichung User Mag, die sich mit Technologie und Online-Kultur befasst. Außerdem ist sie Moderatorin des Podcasts Power User. Lange Zeit war sie Kolumnistin bei der Washington Post. Davor schrieb sie als Technologie-Reporterin für die New York Times und The Atlantic. Ihre Arbeiten wurden darüber hinaus in The Guardian, New York Magazine, Rolling Stone und anderen großen Medien veröffentlicht. Sie tritt häufig bei NBC, CBS und der BBC auf, um über Online-Kultur zu diskutieren. 2019 war sie zudem Knight Visiting Nieman Fellow an der Harvard Universität, wo sie zu den Themen Instagram und Nachrichtenkonsum forschte. Außerdem ist sie ehemalige Mitarbeiterin des Berkman Klein Centers für Internet und Gesellschaft an der Harvard Universität.