Cookie-Banner im Reallife?!
In dieser Aktionskunst wird die Logik digitaler Räume in den physischen Raum übersetzt. Besuchende stoßen auf ein übergroßes „Cookie-Banner“, das ihre Wege zwischen den Bereichen versperrt. Erst wer es liest, ablehnt oder aufwendig zustimmt, darf weitergehen. Die Performance macht unmittelbar erfahrbar, wie selbstverständlich und zugleich hinderlich Datenschutzmechanismen in virtuellen Welten – insbesondere im Metaverse – unser Verhalten strukturieren. Indem ein alltägliches, digitales Ritual in den analogen Raum übertragen wird, entsteht Irritation: Was virtuell Routine ist, wird real zur Hürde. Die Intervention lädt dazu ein, die Grenzen zwischen digitaler Zustimmung, informierter Privatheit und Kontrolle neu zu reflektieren. Sie verweist kritisch auf die praktischen Absurditäten und rechtlichen Herausforderungen von Datenschutz für virtuelle Welten hin. In einem Begleitflyer werden die Inhalte vertieft.