Dranbleiben statt wegdrehen - Ein Glücksrad zu digitaler Zivilcourage

Paula Magnanimo , Christina Hübers , Juliane Chakrabarti , Julia Bauer

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Politik & Gesellschaft
#Zivilgesellschaft #Demokratie #Netzkultur
Zu sehen ist ein weißes Herz und Gehirn vor rotem Hintergrund. Darunter steht "Mit Herz und Verstand". Unten rechts ist das weiße Logo von ichbinhier zu sehen.
Info
Digitale Zivilcourage heißt, nicht wegzusehen, wenn Debatten kippen. Das interaktive Glücksrad aus der Praxis des ichbinhier e.V. lädt zum Mitmachen ein: mit Fragen, Mini-Challenges und Fakten zu Hass im Netz – spielerisch, niedrigschwellig und dialogorientiert. Komm vorbei!

Hass im Netz, Eskalation und Polarisierung prägen für viele Menschen den Alltag digitaler Debatten. Gerade in angespannten Zeiten ist der naheliegende Impuls oft: wegklicken, weitergehen, sich entziehen. Das Motto der re:publica 26 – Never gonna give you up – setzt dem eine Haltung entgegen: digitale Räume nicht aufzugeben, auch wenn es unbequem wird.

Das Glücksrad übersetzt diese Haltung in ein interaktives Off-Stage-Format. Die Inhalte stammen aus der Praxis des ichbinhier e.V. und der #ichbinhier-Community, die sich seit Jahren mit digitaler Zivilcourage und dem Umgang mit Hass im Netz beschäftigt. Durch das Drehen des Rads entstehen zufällige Gesprächsanlässe: kurze Fragen, kleine Challenges oder Wissenswertes zu solidarischem Eingreifen, Grenzen von Engagement und Debattenkultur im Netz.

Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wie intensiv sie sich einbringen möchten. Als dauerhaft bespielbare Installation fügt sich das Glücksrad in das Off-Stage-Programm der re:publica ein und lädt dazu ein, digitale Öffentlichkeit nicht wegzudrehen, sondern gemeinsam zu gestalten.