Von linearer Erzählung zur räumlichen Erfahrung: Waldeinsamkeit, Isolationshaft und VR-Oper

Theo Dassler , Adam Streicher , Lena Gill , Sina Rohde , Lisa Passing , Lina Zacher , Lena Thiele

19.05.2026 12:30–13:30
ON SCREEN SPACE
German
Panel
Media & Public Spheres
#Content Creators #XR #Technologie
In dieser Session stellen sich drei sehr unterschiedliche digitale Projekte vor: "Waldeinsamkeit", "Architectures of Memory" und "Der fliegende Holländer". Sie zeigen, wie Geschichten als räumliche Erfahrungen gestaltet werden und wie sich Erzählen verändert, wenn Raum zum Medium wird.

Drei Projekte zeigen unterschiedliche Ansätze, Geschichten als räumliche Erfahrungen zu gestalten – zwischen Naturraum, politischer Realität und künstlerischer Transformation, umgesetzt mit innovativen Produktionstechnologien.

Waldeinsamkeit ist ein dokumentarisch-spekulatives VR-Erlebnis, das durch deutsche Wälder führt und die Spannung zwischen Sehnsucht nach Natur und menschlichen Eingriffen erfahrbar macht.

Architectures of Memory wählt einen anderen narrativen und ästhetischen Ansatz: Ehemalige Inhaftierte erzählen mithilfe selbstgebauter Miniaturmodelle von den Nachwirkungen von Isolationshaft in den USA. Als crossmediales Projekt verbindet es filmisch-dokumentarische Arbeit mit einer 3D-Website.

Der fliegende Holländer wird als VR-Oper neu inszeniert und überträgt das bekannte Werk in die Gegenwart: eine 6DoF-Experience von Arkanum Pictures in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg. 

Die Projektteams stellen ihren aktuellen Produktionsstand vor. Im Gespräch geht es um ihre Ideen, ihre Entwicklung, die Nutzung aktueller Technologien und die Frage, wie sich Erzählen verändert, wenn Raum zum Medium wird.