Inside „Pro Ana“: Wie Essstörungen online verherrlicht werden

Carla Siepmann

Summary
Wenn Hungern zur Normalität und Kranksein zum Ideal erklärt wird: In der sogenannten „Pro Ana“-Community werden online Essstörungen verherrlicht. In ihrem Talk auf der TINCON klärt Carla auf: Was macht „Pro Ana“ so gefährlich? Und was können wir gegen das Phänomen unternehmen?
Stage 4 / T
Talk
German
Conference

Trigger-Warnung*: Essstörungen, Krankheit, Tod

Wenn Hungern zur Normalität und Kranksein zum Ideal erklärt wird: In der sogenannten „Pro Ana“-Community werden online Essstörungen verherrlicht. Klingt ziemlich gefährlich und das ist es auch! Die Betroffenen bestärken sich gegenseitig in ihrer Erkrankung, sie posten verstörendes Bildmaterial als „Inspiration“, fasten in Gruppenchats miteinander um die Wette. Carla arbeitet als freie Journalistin und hat viel über „Pro Ana“ und die Verherrlichung von Essstörungen recherchiert und geschrieben. In ihrem Talk auf der TINCON klärt Carla auf: Was macht „Pro Ana“ so gefährlich? Und was können wir gegen das Phänomen unternehmen?

*Mit Trigger-Warnungen (abgekürzt TW) weisen wir auf Inhalte hin, die besonders negative Reaktionen, wie z.B. Flashbacks zu traumatischen Erlebnissen, auslösen können. So wisst ihr schon vorher Bescheid, wenn heftigere Themen in einem Talk behandelt werden und könnt diese aktiv vermeiden, wenn euch das zu viel ist. Auch wenn du während des Talks merkst, dass es dir doch zu viel wird, kannst du natürlich jederzeit gehen. Außerdem haben wir vor Ort einen Jugendsozialarbeiter*in an denen du dich wenden kannst.

Dieser Programmpunkt ist Teil des exklusiven TINCON-Programms und nur für 13-25-Jährige besuchbar. Danke für euer Verständnis!

 

Carla Siepmann
Autorin