Kultur & digitale Entwicklung, Status: ongoing – ungeklärt – gestrichen?

Wibke Behrens, Clemens Poser, Barbara Thiele, Maximilian Westphal, Annette Kleffel

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Summary
Die Kulturbranche nutzt digitale Technologien kreativ, kämpft aber mit Kürzungen und veralteter Infrastruktur. Seit 2024 verschärfen drastische Sparmaßnahmen die Lage. Lasst uns über Geschaffenes, coping strategies, Kooperationen und Solidarisierungsansätze für ein digitales Weiterkommen sprechen.
Panel
German
Conference

Künstler:innen arbeiten souverän mit digitalen Technologien, bringen KI-generierte Avatare auf die Bühne, die bildende Kunst setzt Maßstäbe und stellt in virtuellen Umgebungen aus. Gleichzeitig haben Kultureinrichtungen eine steile Professionalisierungskurve hingelegt. Theater, Museen, Bibliotheken und viele anderen Kulturstätten durchleuchten das Miteinander in der digitalen Gesellschaft und erweitern Digitalkompetenzen – vor und hinter den Kulissen.
Dennoch sind viele Kulturakteur:innen oft nur eine Lizenzkostenerhöhung davon entfernt, nicht mehr arbeitsfähig zu sein, kämpfen mit austauschbedürftiger Software, nicht miteinander kompatiblen Systemen und schwerfälligen Organisationsstrukturen.
Und seit 2024 ist klar: Es wird (zumindest erstmal) nicht besser.  Nicht nur Berlin kürzt seine Kulturbudgets radikal. Viele Mittel für Digitalisierungsvorhaben sind gestrichen, Stellen, die die Digitalisierung in der Basis stärken sollen, müssen abgeschafft werden. Der Bewegungsspielraum ist nochmals enger geworden.  Was geht noch unter den verschärften Bedingungen? Ist alles, was geschafft wurde, erst mal on hold?

Geschäftsführerin
Senior-Projektmanager für Digitale Transformation
Direktorin für Vermittlung & Digitales
Projektleiter Digitale Kultur
Abteilungsleitung Kultur & Bildung