Anna Spenn

Initiatorin #engmaschig
Porträt von Anna Spenn. Sie schaut lächelnd in die Kamera. Sie trägt eine rosafarbene Brille, ein weißes Oberteil mit Palmenblättern bedruckt und ihre braunen Haare offen.
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André Stietzel

Ich bin seit 2013 als Designer-Maker für Kleidung und Kostümbild sowie als Workshopleiterin freiberuflich tätig. Neben dem Fokus auf nachhaltige, faire und bedarfsorientierte Produktion von Kleidung entwickelte sich meine Begeisterung für die positiven sozialpsychologischen Effekte von handarbeiterischer Tätigkeit und persönlich - unikater Kleidung und hat mich um Kooperationen mit sozial engagierten Projekten bereichert.
- Kostümbild u.A. für IceLabLeipzig (2021, 2022), Sebastian Weber Dance Company (2019), Flugfisch Tanzerei (2018, 2020), obART(2012)
- Konzeption und Durchführung von Workshops für nachhaltiges textiles Handwerk und textile Gestaltung für Jugendliche und Erwachsene u.A. HuUpA!(2017-2019), gemeinsam schultern (2021), #engmaschig (seit 2020)
Gemeinsam mit Schrüppe McIntosh  habe ich den ersten #engmaschig - Kongress für Handarbeit und nachhaltige Textilien 2020 im GRASSI-Museum für Völkerkunde zu Leipzig sowie die #engmaschig-Initiative für Handarbeit und nachhaltige Textilien ins Leben gerufen, um an der Schnittstelle zwischen textiler Handarbeit, Vermittlungsarbeit und sozialen Themen aktiv zu werden: wir verknüpfen Handarbeiten, Handarbeitende und lokale Bedarfe, um so reale textile Bedarfe möglichst nachhaltig zu befriedigen. Durch Umfragen und Recherchen bringen wir Bedarfe in Erfahrung, greifen in Workshops und Projekten zivilgesellschaftlich relevante Themen auf und versuchen dafür textile Übersetzungen zu finden wie zum Beispiel bei dem Domestical Violence Signal - partizipatives und kollektives textiles Kunstobjekt, GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig 2021

Sessions

Geld to Go: die mobile Geldstrickmaschine (#engmaschig) und nachhaltige Textilien

Schrüppe McIntosh, Anna Spenn

Info
Location: Outdoor

Die “Geldstrickmaschine” ist das künstlerisch überspitzte Resultat unserer Feststellung: textile Handarbeit gilt immer noch überwiegend als weiblich, ist unsichtbar, unterbezahlt und gering geschätzt - obwohl viel Potenzial in regionalen textilen Handarbeiten und Fähigkeiten für eine nachhaltigere Gesellschaft steckt.
Performance
Deutsch
Off Stage