Silvan Hagenbrock

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Portrait von Silvan Hagenbrock
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CS

An der Partnerschule in Xi'an begann 2008 Silvan Hagenbrocks Chinareise. Seit seinem Studium der „Urbanistik“ an der Bauhaus-Universität Weimar, Tongji-Universität Shanghai und „Social Design“ an der Universität für angewandte Kunst Wien, ist er digital als Multimedia-Redakteur und Videomacher zwischen China und Deutschland unterwegs. Seit 2016 arbeitet Silvan im deutsch-chinesischen Kulturdialog, u.a. für das Goethe-Institut China und CITYMAKERS China - Europe, der Robert Bosch Stiftung, wo er das Koloniale-Spurensuche-Projekt KEEP WUHAN WALKING mitentwickelte.

Als Mitgründer des Kollektiv Raumstation produzierte er den Video-Walk „Kiautschou, Berlin und Wir“ über die deutsche Kolonie in Qingdao, der im Rahmen der Ausstellung „Spuren des Kolonialismus“ im Bezirksmuseum Steglitz-Zehlendorf präsentiert wurde.

Für Silvan ist das Medium Performance und Film eine tolle Möglichkeit des Kulturdialogs: So entstand sein Performance-Projekt Dusted Atlas mit Ling San Ling, das den Ernst Boerschmann Preis 2023 erhielt. Seine Filme ADDIS ABABA CHINESE NEW FLOWER, WENWU, der Essayfilm ZEIT ZU GEHEN sowie zahlreiche Reportagen und Videos liefen auf Filmfestivals wie dem Rotterdam Architecture Filmfest und dem Milano Design Filmfest. Silvan produziert als Videojournalist u.a. für das yì magazìn des Goethe-Instituts, den Fonds Darstellende Künste, Bundesverband freie Darstellende Künste, GIZ, Theater der Welt und documentafifteen.

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