Gilda Sahebi

Journalistin & Ärztin & Autorin
Frontalbild, Oberkörper sichtbar. Frau blickt lächelnd in die Kamera, dunkelbraune, mittellange Haare, grüner Pullover.
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Hannes Leitlein

Gilda Sahebi, im Iran geboren und in Deutschland aufgewachsen, ist ausgebildete Ärztin und studierte Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet als freie Journalistin mit den Schwerpunkten Antisemitismus und Rassismus, Frauenrechte, Naher Osten und Wissenschaft. Sie ist Autorin für die „taz“ sowie den „Spiegel“ und unter anderem für die ARD tätig. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini und der darauf folgenden Protestbewegung berichtet sie unermüdlich über die Geschehnisse im Iran. Über ihre Social-Media-Kanäle und als Gesprächspartnerin in diversen Talkshows erklärt sie und ordnet ein. Der „Focus“ ernannte sie 2022 zu einer der „100 Frauen des Jahres“, das „Medium Magazin“ zur Journalistin des Jahres in der Rubrik Politik. Ihr aktuelles Buch „Unser Schwert ist Liebe – Die feministische Revolte im Iran“ erschien Anfang März 2023.

Sessions

Journalistinnen als Zielscheibe: Berichterstattung über Rechtsextremismus trotz Vergewaltigungsdrohungen und Hetzkampagnen

Gilda Sahebi, Ann-Katrin Müller, Gabriela Keller, Sonja Peteranderl

Summary
Journalistinnen, die über Rechtsextremismus berichten, werden häufig brutal attackiert und erleben spezielle, geschlechtsspezifische Formen digitaler Gewalt. Die Attacken werden häufig von sexistischen Diffamierungen begleitet wie Vergewaltigungsdrohungen oder sexualisierten Hasskommentaren.
Disinformation
Journalism
Participation & Access
Stage 1
Panel
German
Conference