FLINTA*s und Technik. Wie unter queer-feministischen Ansätzen den Lücken des Technikmuseums begegnet werden kann.

Judith Bauernfeind

Summary
Frauen, Lesben, Intersexuelle, Non-Binäre, Trans- oder Agender-Personen (FLINTA*) zählen auch aktuell noch zu den unterrepräsentierten Gruppen im Museum. Das Projekt „FLINTA*s und Technik“ widmet sich unter queer-feministischen Ansätzen den Lücken des Technikmuseums und lädt zur Partizipation ein.
Stage 9
Talk
German
Conference

Technikmuseum, ist das nicht nur was für Männer? Gibt es überhaupt so viele erfolgreiche Forscherinnen*? Und sind Mädchen* nicht eh total schlecht in Mathe? Zu oft schlagen uns in unserem gesellschaftlichen Alltag auch heute noch stereotype Erzählungen entgegen. Frauen, Lesben, Intersexuelle, Non-Binäre, Trans- oder Agender- (FLINTA) Personen zählen auch aktuell noch zu den unterrepräsentierten Gruppen im Museum – ob im Ausstellungskontext oder als explizite Zielgruppe. Das Projekt „FLINTA*s und Technik“ widmet sich unter queer-feministischen Ansätzen den Lücken des Technikmuseums und blickt auf die Fragen, welche Geschichten fehlen, wo die eigene Sammlung Leerstellen aufweist und wer eigentlich auch heute noch welche Räume im Museum bestimmt. Anhand des momentanen Projektstandes berichtet Judith Bauernfeind als Kuratorin für Outreach von den Grundmotivationen des Projektes. In ihrem Talk wirft sie Fragen auf: Wie arbeiten wir gut mit communities und interdisziplinär zusammen? Welche Arbeitshaltung brauchen wir als Museen? Und welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich?

Partner
Eine Frau mit kurzen dunkelblonden Haaren steht vor einer Betonwand. Sie hat die linke Hand in die Hüfte gestützt und lacht in die Kamera. Sie trägt Blue Jeans und einen langen dunkelblauen Blazer.
Kuratorin für Outreach & Leitung Outreach und Diversity