Matthias Meitzler

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Matthias Meitzler

Matthias Meitzler befasst sich seit etwa 15 Jahren intensiv mit dem Spannungsfeld von Sterblichkeit und Gesellschaft. Besonders wichtig ist es ihm, nicht nur vom Schreibtisch aus zu arbeiten, sondern seine Erkenntnisse durch eigene empirische Anschauung vor Ort zu gewinnen. Seine Feldforschung führte ihn bereits an viele Orte, an denen der gesellschaftliche Umgang mit dem Lebensende sichtbar wird – etwa im Krankenhaus, im Hospiz, in der Pathologie und der Rechtsmedizin, im Bestattungsinstitut sowie auf bislang über 1.200 Friedhöfe (hauptsächlich, aber nicht nur) im deutschsprachigen Raum. Die Resultate seiner wissenschaftlichen Arbeit hat er in zahlreichen Büchern, Fachartikeln, Vorträgen und Medienauftritten sowohl im In- als auch im Ausland veröffentlicht. Er ist u.a. Mitbegründer des Arbeitskreises Thanatologie sowie Mitherausgeber des Jahrbuchs für Tod und Gesellschaft. Aktuell arbeitet er an der Universität Tübingen, wo er u.a. zu den Möglichkeiten und Problematiken des digitalen Weiterlebens von Verstorbenen anhand KI-basierter Technologien forscht.

Sessions

Deathcare. Kann KI Trauer heilen?

Moritz Riesewieck, Matthias Meitzler, Cori Moore, Daniel Alt, Hans Block, Anton Krause, Lilli Berger

Summary
Können Gespräche mit Chatbots, die mit Textnachrichten von Verstorbenen trainiert wurden, uns helfen, loszulassen, alte Wunden zu heilen oder gar Traumata zu verarbeiten? Oder vergiften virtuelle Avatare unseren natürlichen Trauerprozess? Und was passiert mit unserer Privatsphäre und unseren Daten?
Care
Health
AI
Stage 11
Speak up!
German
Conference