DIGI.TALEs: Trauma durch Krieg und Flucht mit innovativen Produktionstechniken und kreativem Storytelling erzählen

Eva Neidlinger , Antonia Nestler , Jana Stallein , Susanne Binninger

19.05.2026 17:30–18:30
ON SCREEN SPACE
Deutsch
Sonderformat
Medien & Öffentlichkeit
#XR
In dieser Session präsentieren drei Projekte unterschiedliche Erzählansätze, wie traumatische Erfahrungen durch Kriege und Flucht mit nonfiktionalen Mitteln erzählt werden können. Das Serienformat "Ya Opir", die interaktive Installation "Moving Lines" und die VR Experience "After the Game" zeigen wie groß der kreative Spielraum im Dokumentarischen ist.

Die Serie Ya Opir (Ich bin Widerstand) porträtiert Frauen in der Ukraine, die durch somatische Praktiken, radikale Achtsamkeit und Solidarität eine ganz andere Form des Widerstands aufzeigen.

Die interaktive Installation Moving Lines macht mithilfe von Augmented Reality und Miniaturmodellen Erinnerungen von Menschen erfahrbar, die ihre Heimat verlassen mussten.

In der dokumentarischen VR-Experience After the Game geht es um strukturelle Gewalt an den Grenzen Europas; Nutzer*innen tauchen ein in ein Squat. 

Die Projektteams stellen ihren aktuellen Produktionsstand vor. Im Gespräch geht es um ihre Ideen und die konzeptuelle Entwicklung, um ihre Nutzung aktueller Technologien und um die Frage, wie Kreative dokumentarisch Themen umsetzen, die nicht über Beobachtungen erzählt werden können.