#rp26-Sprecher Eckart von Hirschhausen & Chan-jo Jun: Was Deepfakes mit Menschen, Marken und Marketing machen

Bessere Gesetze - bessere Durchsetzung? Ein Gespräch über den aktuellen Umgang mit Deepfakes.
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Foto von Eckart von Hirschhausen und Chan-jo Jun.
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links: Dominik Butzmann, rechts: Christian Ahlers

Eckart von Hirschhausen gibt es nur einmal – doch im Netz gibt es ihn in tausend Versionen. Da er seit 30 Jahren das Gesicht für Medizin und Gesundheit in der ARD ist und als Vermittler Vertrauen aufgebaut hat, fallen jeden Tag echte Menschen auf den gefälschten Hirschhausen rein.

In seiner #rp26-Keynote spricht der Arzt und Wissenschaftsjournalist über seine persönliche Recherche zum Thema Deepfakes. Darin nimmt er den Kampf mit der Deepfake-Mafia auf, gewinnt über mehrere Instanzen vor Gericht, dreht für die ARD eine Doku und findet einen Whistleblower in Brasilien, der die dreckigen Geheimnisse der Branche offenlegt. Auf der re:publica Bühne unterstützt ihn der Rechtsanwalt Chan-jo Jun, der bereits mit dem Künast-Fall Rechtsgeschichte geschrieben hat. 

Dr. Eckart von Hirschhausen ist Arzt, Gründer der Stiftung Gesunde Erde – Gesunde Menschen und Experte für Kommunikation im Bereich Klima und planetare Gesundheit. Er hat mehr als 5 Millionen Bücher verkauft und präsentiert seine eigenen TV-Dokumentationen im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ARD). Hirschhausen ist Honorarprofessor und Fakultätsmitglied der Charité, Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats von NRW und des Club of Rome.

Chan-jo Jun hat als Anwalt 2015 Strafanzeige gegen Führungskräfte von Facebook wegen Beihilfe zu Hassverbrechen erstattet hatte. Das wiederum löste eine Untersuchung und hitzige Debatte über die Meinungsfreiheit in den sozialen Medien aus. Er leitet eine Anwaltskanzlei in Würzburg.