#rp26-Sprecher Matthias Quent: Keine Macht der Ohnmacht!

02.03.2026 - Wie können wir Krisen bewältigen und uns gegen den Faschismus wehren? Darüber spricht der Soziologe, Demokratieforscher und Autor auf der re:publica 26.
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Foto von Matthias Quent. Er steht vor eine Steinwand und lächelt in die Kamera. Dazu trägt er kurze Haare, Anzug und Brille.
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©Sio Motion

Wir sind im Krisenmodus: Angesichts steigender Preise, Kriegen, Klimakrise und des zunehmenden Rechtsrucks fühlen sich viele Menschen verzweifelt und ohnmächtig. Sie reagieren mit Wut oder ziehen sich zurück. Der Eindruck, nichts tun zu können, ist ein Massenphänomen geworden. 

Auf der re:publica 26 spricht Matthias Quent darüber, wie politische Ohnmacht entsteht und warum sie so problematisch ist. Denn ob wir kämpfen, fliehen oder erstarren, ist entscheidend für die Zukunft unserer Demokratie. Auf Basis neuer Daten und eindringlicher Fallgeschichten erklärt der Autor, Soziologe und Demokratieforscher grundlegende Zusammenhänge und zeigt, wer gut und wer weniger gut durch Krisen kommt. 

Nicht zuletzt geht es darum, wie wir ins Handeln kommen, damit der Faschismus zurückgedrängt wird und wir die Demokratie erneuern können – angelehnt an den zum #rp26-Motto passenden Titel seines aktuellen Buchs „Keine Macht der Ohnmacht“.

Matthias Quent ist Professor für Soziologie und lehrt an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Er gründete und leitete bis 2022 das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) in Jena. Matthias Quent forscht unter anderem zu politischer Kultur, Rechtsextremismus und Demokratie. Sein Sachbuch „Deutschland rechts außen“ stand auf der Spiegel-Bestsellerliste.