AfD an der Macht: Ist Ostdeutschland Vorbote oder unterschätzte Gegenwart?

Max Schneller , Madeleine Henfling , Matthias Quent , Astrid Deilmann

19.05.2026 16:15–17:15
Stage 2
Deutsch
Podiumsdiskussion
Politik & Gesellschaft
#Activism #Zivilgesellschaft #Vibe Shift #Demokratie
Was passiert konkret, wenn die AfD regiert? Wir blicken auf Sachsen-Anhalt und machen sichtbar, was oft abstrakt bleibt, und diskutieren, wie demokratische Kräfte darauf reagieren können. Analyse trifft Praxis, Ost-Erfahrung trifft Zukunftsfrage.

Was wäre, wenn die AfD in einem Bundesland allein regiert, und zwar nicht irgendwann, sondern bald? Welche Gesetze würden sich ändern? Welche Institutionen geraten unter Druck? Und wie verschiebt sich das, was wir als demokratische Normalität wahrnehmen? Am Beispiel Sachsen-Anhalt entwerfen wir ein realistisches Szenario für die ersten 100 Tage einer AfD-Alleinregierung. 

Dabei weiten wir den Blick: Was lernen wir aus globalen Entwicklungen autoritärer Systeme? Welche Muster wiederholen sich und wo zeigen sich Unterschiede? Und ist Ostdeutschland tatsächlich Vorbote oder wird hier nur sichtbar, was andernorts noch unterschätzt wird? Dabei geht es auch ums Handeln: Viele Menschen in Ostdeutschland verteidigen demokratische Räume bereits heute und das oft unter schwierigen Bedingungen. Wie erfolgreich ist dieser Widerstand bisher? Und welche Strategien funktionieren wirklich?

Campact-Campaignerin Madeleine Henfling, Soziologe und Autor Matthias Quent sowie Max von maximal.demokratisch bringen Perspektiven aus Praxis, Aktivismus, Wissenschaft und digitaler Öffentlichkeit zusammen. Sie diskutieren Narrative, Widersprüche und konkrete Strategien gegen autoritäre Verschiebungen.