Fiebertraum ESC: Wie politisch darf der Eurovision Song Contest sein?

Daniel Kähler , Dominik Rzepka

18.05.2026 19:15–19:45
Stage 3
Deutsch
(Kurz-) Vortrag
Kunst & Kultur
#Journalismus #Geopolitik #Musik
Die Debatte um den ESC ist riesig: Unter anderem die Lage im Nahen Osten überschattet den Contest, mehrere Länder haben ihn 2026 sogar boykottiert. Warum ist das Ergebnis in diesem Jahr so, wie es ist? War der ESC schon immer so politisch, wie sich das nun anfühlt – und was können wir daraus lernen?

Wenige Tage vor Beginn der re:publica wird der 70. Eurovision Song Contest in Wien über die Bühne gegangen sein. Mehrere Teilnehmer-Länder haben den ESC boykottiert, die Lage im Nahen Osten und die Debatte um Israels Teilnahme überschattet den größten Musikwettbewerb der Welt. Dazu kommen andere politische Konflikte, die Einfluss auf den Contest haben. War das eigentlich schon immer so? Stimmt es, es gehe gar nicht mehr um Musik und Entertainment, sondern es würden politische Konflikte in der ESC-Arena ausgetragen?

Dominik Rzepka und Daniel Kähler berichten seit mehreren Jahren regelmäßig vom und über den ESC – über die schönen, bunten Momente genauso wie die Debatten und Konflikte. Wir sind gerade zurück aus Wien vom Finale am 16. Mai und analysieren mit euch: Warum ist das Ergebnis so, wie es ist? Welche Rolle spielte die Politik im Vorfeld und warum konnte der Streit um die Lage im Nahen Osten den ESC so sehr beeinflussen? Kann der ESC auch wieder entspannter werden? Wir zeigen euch unterschiedliche Rechercheergebnisse und Perspektiven auf den ESC auf und verarbeiten gemeinsam mit euch das größte popkulturelle Event der Welt in politisch stark bewegten Zeiten.