Handyverbot und Social-Media-Ban: Sieht so zeitgemäßer Jugendmedienschutz aus?

Kristina Richter , Ira-Katharina Petras , Thorsten Naab , Kristin Narr

20.05.2026 10:00–11:00
Speak Up / Rede mit
Deutsch
Podiumsdiskussion
Politik & Gesellschaft
#Digitalpolitik #Platforms #Zivilgesellschaft #Teilhabe & Zugang
Verbote gelten als schnelle Lösungen gegen Risiken digitaler Medien - auf Kosten von Teilhabe und Befähigung. Drei Expert:innen diskutieren über die Verantwortung von Plattformen, Bildung und Erziehung, internationale Erfahrungen sowie Wege, junge Menschen zu stärken statt sie auszuschließen.

Drastische Beschränkungen von Social-Media- und Handynutzung werden derzeit als wirksame politische Antworten auf Überforderung, Ablenkung, Onlinehass und gesundheitliche Risiken diskutiert. Doch sieht so wirklich ein zukunftsfähiger Kinder- und Jugendmedienschutz aus? Was lässt sich aus den Erfahrungen anderer Länder wie Australien schließen? Wo sind Plattformbetreiber, Eltern und Lehrkräfte stärker in die Verantwortung zu nehmen? Und wie verändert sich die Debatte, wenn wir einer Vision von Technologie als gemeinschaftlichem Raum folgen, der allen gehört und nicht allein ökonomischen Interessen dient?

Drei Expert:innen aus Medienpädagogik, Psychologie und Kommunikationswissenschaft diskutieren diese und weitere Fragen miteinander und mit dem Publikum, präsentieren aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und ordnen sie ein. Im Mittelpunkt steht, wie junge Menschen dabei unterstützt werden können, ihr Recht auf Teilhabe und Befähigung auch online zu verwirklichen und digitale Medien verantwortungsvoll, kritisch und demokratisch zu nutzen – ohne dass Neugierde, Kreativität und Spaß verloren gehen.

Dieser Programmpunkt wird durch die Stiftung Mercator unterstützt. / This programme session is supported by Stiftung Mercator.