Künstliche Intelligenz und (veränderte) Identitäten

Alena Buyx, Yasmin Fahimi, Mercedes Bunz , Daniel Finger

Zusammenfassung
Künstliche Intelligenz vermisst zunehmend unser Leben. Doch wo führt uns das hin? Werden wir zu KI-optimierten Individualist*innen oder letztlich immer gleicher? Macht uns KI immer bequemer oder steigt der Konkurrenzdruck? Was heißt dies für Arbeit und unser Zusammenleben?
Stage 7
Podiumsdiskussion
Deutsch
Conference

Klar: Künstliche Intelligenz ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Kein Bereich ist davon ausgenommen - weder Arbeit und Bildung, noch Kultur und Medien. Und das Private ohnehin nicht. Doch was macht das eigentlich aus Dir – und mit uns als Gesellschaft? Verändert KI die Art, wie wir uns selbst wahrnehmen, unsere Einstellungen und Lebensweisen? Fördert personalisierte Optimierung die individuelle Entwicklung – oder aber Bequemlichkeit und Selbstbezogenheit? Führt KI tatsächlich zu mehr individueller Freiheit und Diversität – oder nehmen Konformität und Leistungskonkurrenz zu? Was bedeutet KI für unsere Gesellschaft – und wie sollten wir damit umgehen? „Who cares about AI“? ist letztlich eine Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Deshalb wollen wir in unserer Session darüber diskutieren.

Partner
Foto von Alena Buyx
Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin & Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien
Foto von Mercedes Bunz
Professor in Digital Culture & Society, Department of Digital Humanities, King's College London
Portrait von Daniel Finger
Stand-up Philosopher