Straße der Zukunft: Machen autonome Fahrzeuge Mobilität gerechter?

Sabine Ammon , Christine Ahrend , Simon Wöhr , Steffen Müller , Tobia Lakes

19.05.2026 16:15–17:15
Speak Up / Rede mit
Deutsch
Rede mit!
Wissenschaft & Technologie
#Ethik #Common good #Teilhabe & Zugang #Technologie
Effizienz gilt als zentrales Versprechen autonomer Fahrzeuge. Doch macht sie Städte auch gerechter? Im Fishbowl-Format diskutieren wir zentrale Zielkonflikte urbaner Mobilität und laden das Publikum ein, zu überlegen, welche Rolle autonome Autos in einer gerechten Stadt spielen könnten.

Autonome Fahrzeuge werden häufig als technologische Lösung für die Herausforderungen urbaner Mobilität gehandelt. Doch ob sie tatsächlich zu gerechteren Städten beitragen oder bestehende Ungleichheiten verstärken, ist keine technische, sondern eine gesellschaftliche Frage.

In dieser Session diskutieren wir, was "gerechte Mobilität" bedeutet. Ausgangspunkt ist das transdisziplinäre Forschungsprojekt TransformMobility, in dem Wissenschaftler*innen aus Technik, Ethik, Mobilitätsforschung und Stadtentwicklung gemeinsam an einer menschenzentrierten Vision zukünftiger Mobilität in Berlin arbeiten. Diese Vision gerechter Mobilität soll richtungsgebend für die Entwicklung eines autonomen Leichtfahrzeugs sein.

Die Speaker*innen aus dem Projektteam wollen in der Fishbowl, ausgehend von Überlegungen und Herausforderungen aus der Projektarbeit, gemeinsam mit dem Publikum zentrale Fragen gerechter Mobilität diskutieren: Wie sieht eine gerechte Straße aus - ist sie Begegnungszone oder Verkehrsachse? Können autonome Autos Teil eines menschenzentrierten Verkehrs sein? Wie aktiv ist die Mobilität der Zukunft?