re:publica 25
26.-28. Mai 2025
STATION Berlin
Seit Oktober 2023 verantwortet Maren Jung-Diestelmeier im Digitalen Deutschen Frauenarchiv den Bereich Bildung und Vernetzung. Sie ist Historikerin und Kuratorin. Von 2019 bis 2023 war sie die wissenschaftliche Referentin des Direktors der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten. Hier hat sie unter anderem die Ausstellung „Bruchstücke ´45. Von NS-Gewalt, Befreiungen und Umbrüchen in Brandenburg“ kuratiert. Das Projekt nahm 45 Dinge zum Ausgangspunkt und verband die Vermittlung von NS-Geschichte mit kulturwissenschaftlichen Ansätzen und Storytelling-Formaten. An der TU Berlin arbeitete Jung-Diestelmeier zuvor zu diskriminierungssensiblen Sammlungs- und Ausstellungsstrategien und erprobte unter anderem mit Studierenden neue Wege des Umgangs mit Genderbildern in Ausstellungen sowie der rassismus- und antisemitismuskritischen Museumsarbeit. Freiberuflich kuratierte sie zudem verschiedene Austellungen. Mit ihrer Dissertation erforschte sie visuelle Stereotypisierungsprozesse in der Alltagspraxis um 1900 und ihre Bedeutung für die Entwicklung des deutschen Nationalismus.