Karin Prien

Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Portrait Karin Prien
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Dominik Butzmann / photothek

Karin Prien wurde am 26. Juni 1965 in Amsterdam geboren und wuchs im Westerwald (Rheinland-Pfalz) auf. Nach dem Abitur in Neuwied studierte sie Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Bonn und legte 1989 das erste juristische Staatsexamen ab. Ein Postgraduiertenstudium in Amsterdam mit Schwerpunkt Internationales Handelsrecht schloss sie 1991 mit dem Grad „Master of Laws“ (LL.M.) ab.

Nach dem Referendariat in Hannover bestand sie 1994 das zweite Staatsexamen und arbeitete anschließend als Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Wirtschafts- und Insolvenzrecht in Hannover, Leipzig und Hamburg. Seit 2008 ist sie Fachanwältin für Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Wirtschaftsmediatorin.

Prien trat 1981 der CDU bei und gehörte von 2011 bis 2017 der Hamburgischen Bürgerschaft an. Am 28. Juni 2017 wurde sie zur Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein ernannt. Seit 2022 trägt ihr Ressort den erweiterten Titel Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur. Im selben Jahr wurde sie eine von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU unter Merz. Seit dem 6. Mai 2025 ist Karin Prien als Bundesministerin für das um Bildung erweiterte Ressort für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verantwortlich.

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