Vom Tod in der Netzfamilie: Wer kümmert sich um die Lebenden?

Nadia Zaboura, Jens Scholz, Susann Kabisch, Matthias Gockel

Summary
Wir sprechen darüber, wie wir als digitale Community damit umgehen, dass wir nicht so unsterblich sind, wie die Daten, die wir erzeugen. Unser Schwerpunkt dieses Jahr ist - im Sinne des Mottos "who cares" - wie Angehörige und Freund*innen Sterbender und Verstorbener Unterstützung und Hilfe erhalten.
Speak Up Stage
Speak up!
German
Conference

Wir haben dazu Gäste eingeladen: Zum Einen die Philosophin Susann Kabisch, die uns letztes Jahr bereits Einblicke in die Geschichte der Sterbe- und Trauerkultur gegeben hat und zum Anderen den Palliativmediziner Matthias Gockel, mit dem wir vorletztes Jahr darüber sprachen, was die Unterschiede zwischen der medizinischen Versorgung Sterbender im Gegensatz zum Versuch der Heilung ausmacht.

Mit beiden sprechen wir darüber, welche Möglichkeiten es gibt, das Sterben und den Tod eines Menschen, den wir lieben und der uns wichtig ist, zu verarbeiten. Wer hilft uns zu trauern? Wohin mit dem Schmerz? Wer hilft, wenn wir nicht auf den Schock vorbereitet sind und uns überwältigt fühlen? Welche Systeme stellt unsere Gesellschaft zur Verfügung und welche nicht? Nicht alle sind für jede*n zugänglich oder geeignet. Was tun wir als Menschen, die unter einem Verlust leiden, aber nicht zum direkten Umfeld gehören und uns alleingelassen fühlen?

Wir wollen wie in den letzten Jahren vor allem auch mit euch sprechen, eure Erfahrungen hören und eine Gelegenheit bieten, auf der re:publica einen geschützten Raum zum Austausch zu finden. Daher wird die Session nicht aufgezeichnet.

Portrait von Nadia Zaboura, Frau mit langen dunklen Haaren, jeansblaues Hemd, freundlich-direkter Blick in die Kamera
Kommunikationswissenschaftlerin
Jens Scholz Profilbild
Blogger, Kommunikationsberater
Gesicht
Philosophin